Duftende Tradition

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Die Tradition, zum Fest Mariä Himmelfahrt bunte Kräuter- oder Weihbüschel anzubieten, wird auch in Altheim hochgehalten. Brigitte Kienle mit ihrem Team ist fleißig an der Arbeit, damit sie am Samstagabend nach der Vorabendmesse ausgegeben werden können. Die Spenden gehen wie stets an verschiedene Hilfsorganisationen.

Beim Vorabendgottesdienst in der Altheimer Martinskirche heute Samstag 11. August um 18.30 Uhr wird das Gotteshaus wieder vom herrlichen Duft der Kräuterbüschel durchzogen sein. DieTradition, zum Fest Mariä Himmelfahrt Kräuter- oder Weihbüschel anzubieten, soll auch in diesem Jahr fortgesetzt werden. Dazu hat Brigitte Kienle in ihrer Scheuer acht bewährte Helferinnen um sich geschart, um aufs neue etwa 180 Kräuterbüschel in verschiedenen Farben und Zusammensetzungen entstehen zu lassen.

Vieles, was dazu verarbeitet wird, stammt aus Kienles Kräutergarten, doch auch Altheims Natur erweist sich als mannigfaltige Quelle. „Von den verschiedenen Getreidearten haben wird in diesem Jahr Weizen, Gerste und Hafer dabei“ erzählt Brigitte Kienle als Herz und Motor des Ganzen. Aus der bunten Welt von Blumen und Kräutern werden Lavendel und Oregano, Schafgarbe und Zitronenmelisse, Pfefferminze und Salbei in die Büschel eingearbeitet. Doch neben Estragon und Ringelblumen haben auch die Früchte eines Lindenbaumes und sogar bunte Strohblumen ihren Platz.

„180 Kräuterbüschel ist auch in diesem Jahr so etwa das Ziel unserer Aktion“ meint sie. „Für mich und meine acht Mithelferinnen ist dieses Tun stets ein Tag entspannten Arbeitens in froher Gemeinschaft. Wir freuen uns jedes Jahr schon auf diesen Tag.“

In diesem Jahr werden die Büschel bereits am Samstag nach der Vorabendmesse auf dem Platz vor der Kirche angeboten, weil im Zuge der Sommerzeit am Sonntag in Altheim kein Gottesdienst vorgesehen ist. Wie in jedem Jahr werden die Büschel gegen eine Spende angeboten. Diese Einnahmen sind heuer für das Kinderhospiz in Grönenbach und die Tagesbetreuung des Bürgervereins Altheim vorgesehen, doch auch Pfarrer Benjamin Eze, der den Gottesdienst halten wird, soll einen Teil der Spenden für sein Schulprojekt in Nigeria mitnehmen dürfen.

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