GV Alberweiler verwundert Hockete-Besucher

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Die Chorleiter Ulrike Marquart und Klaus Bohner haben ihre Sketche vorgetragen.
Die Chorleiter Ulrike Marquart und Klaus Bohner haben ihre Sketche vorgetragen. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Der Gesangverein Alberweiler hat seine traditionelle Dorfplatzhockete gefeiert. Das Thema dieses Jahr waren Wunder.

Die beiden Chorleiter Ulrike Marquart für den Frauenchor Li(e)dschatten und Klaus Bohner für den Männerchor hatten ein vielseitiges Arrangement von bekannten Liedern der Popbranche für die Chöre zusammengestellt. Schon zu Beginn lockerten die Sänger das Publikum auf, indem sie zeigten, wie ihnen der Gesang Spaß macht und wie der Körper als Instrument den Gesang unterstützen kann.

Für Chorleiterin Ulrike Marquart war es schließlich ein Leichtes, den Schemmerhofer Bürgermeister Mario Glaser zur Übernahme von Statistenaufgaben zu gewinnen, zum Beispiel als Feuerwehrmann, der in Eigenregie mit der Spritze die Gemüter der Sänger nach einem verkorksten Rendezvous kühlte.

Zwischen den Gesangteilen machten sich die beiden Chorleiter ihre Gedanken über Wunder und Wunderbares: In Gedichten, Sketchen und Monologen zeigten sie auf, wo wir mit Wundern im Alltag konfrontiert werden. Trotz manch längeren Wortbeiträgen kam der musikalische Genuss des Konzertes nicht zu kurz. Ausgewogen im Klang, akzentuiert gesungen erklangen die Stimmen der 24 Sängerinnen besonders in A-Cappella-Liedern woe „Ein Männlein steht im Walde“. Ein kleines Wunder vollbrachte der neunköpfige Kleinchor der Frauen mit dem witzigen Lied „Hefe“, das die zunehmenden Rundungen der Frauen auf die Schippe nimmt.

Chöre verschmelzen

Kein Wunder hatte es der Männerchor schwer, neben den Frauen zu bestehen. Aber bei den Songs von Nena wie „Wunder geschehen“ und Gitte Haenning „Junger Tag“ , zeigten die 13 Sänger ihr unterhaltsames Können. Am Klavier begleiteten Tamara Großmann und Ulrike Marquart.

Beide Chöre verschmolzen zu einer stimmlich, klanglichen Einheit bei den Liedern des Gesamtchores. Sie trugen unter anderem die Titel „Wahnsinn“ von Wolfgang Petry, „Wunder gibt es immer wieder“ von Katja Ebsteins und das Tote Hosen Lied „Altes Fieber“ vor.

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