Feuerwehr rettet 99-Jährige nach Wohnhausbrand

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 Schreck in Achstetten: Sämtliche Feuerwehren der Umgebung rückten zu dem Brandeinsatz an.
Schreck in Achstetten: Sämtliche Feuerwehren der Umgebung rückten zu dem Brandeinsatz an. (Foto: Feuerwehr)

Glimpflich ist in der Nacht zu Freitag in Achstetten der Brand eines Geräts im Keller eines Wohnhauses ausgegangen. Drei Bewohner erlitten durch die Rauchentwicklung leichte Rauchvergiftungen – Feuerwehrleute mussten dabei eine 99-jährige Frau aus der Gefahr retten.

Gegen 22.30 Uhr hatte eine Frau starken Rauch im Haus bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Daraufhin rückten Löschzüge aller umliegenden Feuerwehren aus Achstetten, Stetten, Bronnen, Oberholzheim und auch Laupheim an. Die Frau half derweil den 72- und 73-jährigen Bewohnern beim Verlassen des Hauses in der Laupheimer Straße. Im oberen Geschoss lebte aber auch noch eine 99-jährige Frau.

99-Jährige gerettet

Einsatzleiter Joachim Erhard, Kommandant der Feuerwehr Achstetten, schickte Atemschutztrupps in das verqualmte Gebäude, die nach ihr suchten und die Ursache des Qualms herausfinden sollten. Feuerwehrleute entdeckten die alte Dame und trugen sie durchs Haus ins Freie.

Im Keller stießen andere Brandschützer auch auf die Ursache: ein brennender Wasserboiler. Das Gerät war schnell gelöscht. Der Rettungsdienst brachte die 99-Jährige in ein Krankenhaus. Die Ursache für den Brand dafür ist noch unklar. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro.

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