Neue Sperrzone um Wasserentnahmestelle am Bodensee

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Bodensee-Wasserversorgung in Sipplingen

Eine neue Sperrzone am Bodensee soll die Wasserentnahmestelle in Sipplingen vor Anschlägen schützen.

Der 1800 Meter lange und etwa 400 Meter breite Sperrbereich parallel zum Bodenseeufer ist für Wasserfahrzeuge, Schwimmer und Taucher tabu, wie das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur in Stuttgart mitteilte.

Allerdings fallen ein bis zu 100 Meter breiter Wasserstreifen entlang des Ufers und der Uferbereich selbst nicht in die Verbotszone. Baden und Wassersport mit nicht motorisierten Fahrzeugen sind dort weiterhin erlaubt.

Mit den täglich bis zu 540 Millionen in Sipplingen abgepumpten Litern Seewasser werden den Angaben nach rund vier Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgt. Die Anlage wird vom Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung (BWV) betrieben. Die neue Verordnung tritt am Donnerstag (26. Januar) in Kraft.

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