Bodenseekreis präsentiert sich auf der Landesgartenschau

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So soll das Gebäude im Uferpark einmal aussehen.
So soll das Gebäude im Uferpark einmal aussehen. (Foto: Grafik: LGS)

Die Landesgartenschau vom 23. April bis 18. Oktober 2020 in Überlingen wird nicht nur der Gastgeberstadt Gelegenheit bieten, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, sondern auch den anderen Kommunen im Kreisgebiet und dem Bodenseekreis selbst. Dafür wird der Kreis ein Gebäude anmieten, das derzeit an exponierter Lage im Überlinger Uferpark entsteht und nach der Landesgartenschau als Café erhalten bleiben soll.

In diesem zweistöckigen Gebäude werden dem Bodenseekreis rund 230 Quadratmeter im Erdgeschoss als Ausstellungsfläche zur Verfügung stehen. Auch den Außenbereich kann der Kreis nutzen. Das Veranstaltungskonzept sieht so aus, dass es Themenwochen geben wird, mit Schwerpunkten wie Mobilität, Tourismus, Wirtschaft oder Genuss und Kulinarik. Diese Themen sollen von wechselnden Ausstellern auf einer Aktionsfläche präsentiert werden, außerdem soll es eine Dauerausstellung zum Bodenseekreis und einen Kunstausstellungsraum geben, in dem im zwei- bis vierwöchigen Wechsel verschiedene Künstler ihre Arbeiten präsentieren können. Eine Dauerausstellung im Außenbereich soll Einblicke in die 23 Städte und Gemeinden im Bodensekreis geben. Wie Irmtraud Schuster, Dezernentin für Umwelt und Technik im Landratsamt des Bodenseekreises in der Kreistagssitzung am Dienstag ausführte, soll der Landkreispavillon insgesamt dafür genutzt werden, „den Kreis als Einheit zu präsentieren und einzigartige Erlebnisse zu schaffen“.

Die Beteiligung an der Landesgartenschau wird den Bodenseekreis gemäß aktueller Schätzung rund 1,05 Millionen Euro kosten. Nach Einschätzung von SPD-Sprecher Norbert Zeller „gut angelegtes Geld“. So sahen das auch die anderen Fraktionen.

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