Ab 2023: Kläranlage soll Mikropartikel filtern

Schwäbische Zeitung

Im Verbandsklärwerk des Abwasserzweckverbands Überlinger See haben die Arbeiten zum Bau einer zusätzlichen Reinigungsstufe begonnen.

Laut Überlinger Stadtverwaltung investiert der Verband aus den Gemeinden Daisendorf, Meersburg, Owingen, Stetten, Uhldingen-Mühlhofen und Überlingen bis zum Jahr 2023 dafür 7,4 Millionen Euro.

Die Reinigungsstufe soll das Abwasser von Mikropartikeln – etwa Spurenstoffe von Arzneimitteln, Korrosions- oder Flammschutzmitteln – befreien.

Das Verbandsklärwerk in Uhldingen-Mühlhofen wird damit als erste Kläranlage in Baden-Württemberg mit einer neuartigen Verfahrenskombination zur Reinigung von Spurenstoffen im Abwasser ausgerüstet, heißt es in der Pressemitteilung. Seit Jahren bereite man sich darauf technisch und finanziell vor.

Pfähle reichen bis 30 Meter tief ins Erdreich

Nach dem Einrammen von Spundwänden, wird Erdreich für die Baugruben ausgehoben und bis zu 30 Meter tiefe Rammpfähle ins Erdreich eingeschlagen. In den nächsten Wochen soll die Grube die geplante Größe erreichen. Der Neubau wird eine Abmessung von 23 mal 17 Meter haben.

Nach Fertigstellung der Rohbauarbeiten im Frühjahr 2022, kann im Anschluss daran die Technik eingebaut und ein Sauerstofftank errichtet werden. Die Inbetriebnahme ist zu Beginn des Jahres 2023 geplant.

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