Zum 20-Jährigen steigt eine Kultparty

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Es darf getanzt werden: Die Besucher der Kultparty zum 20. Geburtstag der Argentaler Wikinger lassen es in der Argenhalle krache
Es darf getanzt werden: Die Besucher der Kultparty zum 20. Geburtstag der Argentaler Wikinger lassen es in der Argenhalle krachen. (Foto: oej)
Olaf E. Jahnke

Seit acht Jahren eine feste Größe bei allen Tanzfreunden im Argental und der Umgebung ist die Kultparty. Am Samstag sind einmal mehr etwa 300 Tanzbegeisterte in die Argentalhalle gekommen, um den 20. Geburtstag der Argentaler Wikinger zu feiern. Eher fürs nicht ganz junge Publikum haben es die DJ-Brüder Wolfgang und Klaus Knöpfler tanzmusikalisch krachen lassen. Sie legten vorwiegend tanzbaren Disco-Fox, Boogie oder Jive aber auch Hits und Evergreens auf.

Besonders voll wurde die Tanzfläche bei Songs wie „1000 Mal berührt“ oder bei „You’re My Heart, You’re my Soul“. Auch Abba-Songs lockten viele auf die Tanzfläche. Zwischen den Tanzrunden gab es ein Showprogramm. Hier begeisterten zunächst die Tanzpaare des Rock’n’Roll Clubs Friedrichshafen das tanzkundige Publikum. Sie boten auch einige Solonummern mit Akrobatik, die mit viel Applaus bedacht wurden.

Der Vereinsvorsitzende der veranstaltenden Argentaler Wickinger, Manuel Sahner, zeigte sich im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ zufrieden: „Die Veranstaltung ist ein Dauerbrenner – genau das Richtige um hier auch unser 20-Jähriges zu feiern.“ Auf die Frage, warum das nicht zur Fasnet geschehen ist, erklärte Oberwickinger Sahner: „Reichlich andere Termine wenig Spielraum bei der Hallenbelegung zur Fasnetszeit haben uns schnell überzeugt, hier beim bewährten vorösterlichen Konzept zu bleiben.“

Vereinskassenchefin Conny Steuer fand: „Das passt uns sehr gut als 20er-Feier.“ Im Jubiläumsjahr sei die 100-Mitglieder-Marke geknackt worden. Nachwuchssorgen habe man also keine. „Ein größeres Boot können wir nicht bauen“, ergänzt Wickinger-Vorsitzender Sahner. Gemeint ist der Wikinger-Boot-Umzugswagen, mit dem die Argentaler Wickinger stets für viel Aufsehen sorgen. Größer werden wolle man nicht wirklich, denn, so beschreibt Sahner: „Wir wollen der lockere Haufen bleiben, der wir sind.“

Mit besonders im Hüft-, Bauch- und Brustbereich sehr lockeren und anmutigen Bewegungen verzauberten die Tänzerinnen von den „Belly Tales“ nicht nur die männlichen Zuschauer in der Argentalhalle am späteren Abend. Vom Schleiertanz bis zur verführerischen Solo-Nummer mit hoher tänzerischer Qualität haben die acht Tanzfeen unter der Leitung von Oberelfe Malaica das Publikum beeindruckt. Bis in die frühen Morgenstunden bevölkerten dann noch die Dancing-Queens und -Kings auf der Kultparty die Tanzfläche in der Argentalhalle.

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