Zahlreiche Besucher feiern und spenden zu Dixie-Klängen

Lesedauer: 4 Min
Viele Besucher bedeuten gute Spendenerlöse für die drei Projekte, die die Rotarier fördern.
Viele Besucher bedeuten gute Spendenerlöse für die drei Projekte, die die Rotarier fördern. (Foto: Annette Rösler)
Annette Rösler

Strahlender Sonnenschein, die beliebte Hallodrian Jazzband und eine reichliche Auswahl an Kulinarischem, haben am 1. Mai jede Menge Besucher zu Fuß, per Fahrrad und mit dem Auto zum Maifest des Rotary Clubs am Hopfengut Nr. 20 gelockt. Immer mehr Tische und Bänke mussten herbeigeschafft werden. Auch die sieben Herren der Jazzband, die seit zehn Jahren in der gleichen Besetzung auftreten freuten sich über das Wetterglück und die vielen Gäste.

Sie unterhielten ihre Zuhörer mit Dixie vom Feinsten und wurden mit reichlich Applaus belohnt. Der Rotary Club Friedrichshafen-Tettnang, unterstützt mit dem Erlös unterschiedliche Projekte für Kinder in der Region und auf internationaler Ebene „Das Maifest ist ein Hands-on-Projekt“, sagte Andreas Schumacher vom Rotary Club. „Von 63 Mitgliedern helfen heute 60 Personen gemeinsam mit ihren Familien mit. Wir backen und kochen auch selbst. Das Fest findet schon seit über 30 Jahren statt und wir haben viele Stammgäste.“ 65 Kuchen, ein beliebtes philippinisches Nudelgericht, regionale Spezialitäten und feines Eis von „Gentile“ aus Markdorf konnten genossen werden. Auch für die Kinder war mit einer Hüpfburg, einem Kletterfelsen und Spielen für Beschäftigung gesorgt.

Der diesjährige Erlös wurde an drei unterschiedliche Projekte zur Unterstützung von Kindern gespendet. Frank Spleiss von der Grundschulbetreuung „Tintenklecks“ aus Kau erhielt für die Neugestaltung der Räume und Spielsachen, die durch einen Wasserschaden beschädigt wurden, einen Teil der Spende.

An Albrecht Elser von „Hits for Kids“ aus Laimnau/Langnau ging der zweite Teil für ein gemeinsames evangelisches und katholisches Projekt, das Grundschülern ab der zweiten Klasse Spiel- und Sportmöglichkeiten, gemeinsames Singen christlicher Lieder sowie Kreativtage in der Natur und vieles mehr bietet, Das dritte Projekt, das Kressbronn-Toril Education Program (KTEP) bietet auf der philippinischen Insel Mindanao Hilfe zur Selbsthilfe. Priorität hat die Förderung der Kinder sozial schwacher Familien. Sie sollen eine fundierte Ausbildung erhalten, damit sie die Chance haben, einen guten Arbeitsplatz zu bekommen.

Hilde und Kathrin Senn präsentierten gemeinsam mit Melissa Kugel, der Tochter von KTEP-Gründerin Aurora Kugel, an einem Infostand Perlenschmuck und Taschen, die von philippinischen Frauen komplett gefertigt werden.

Die Perlen werden auf den Philippinen gezüchtet. Der Entwurf stammt von Hobbydesignerin Hilde Senn. „Das Design wird vorgegeben, weil der europäische Geschmack sehr unterschiedlich ist und die zierlichen Ketten für unsere Handgelenke viel zu klein sind“, sagte Hilde Senn. Die modischen Taschen werden von den philippinischen Frauen aus alten Segeln hergestellt. Der Gewinn fließt zu hundert Prozent in das Projekt.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen