„Wort zu Gast bei Kunst“

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 Künstler und Autoren laden am Samstag, 7. Dezember, zum gemeinsamen Event ein. (von links) Axel Rheineck aus Langenargen, Silke
Künstler und Autoren laden am Samstag, 7. Dezember, zum gemeinsamen Event ein. (von links) Axel Rheineck aus Langenargen, Silke Sautter-Walker und Hendrik Tuttlies aus Tettnang, Bianca M. Schenk aus Lindau und Ottmar Meschenmoser aus Weingarten. (Foto: H. Müller)
Schwäbische Zeitung

Unter dem Motto „Wort zu Gast bei Kunst“ dürfen sich Freunde der schönen Künste und Literatur am Samstag, 7. Dezember, auf ein kleines, feines Gemeinschaftsprojekt der besonderen Art freuen. Von 10 bis 16 Uhr bietet die Tettnanger Künstlergruppe „stARTup“ in ihrem derzeitigen Ausstellungsraum in der Karlstraße 20 (ehemals Parfümerie Balle) neun Autoren die Möglichkeit, aus ihren Büchern zu lesen und sie zum Verkauf anzubieten. Alle Autoren sind Mitglieder der literarischen Vereinigung Signatur und stammen aus Tettnang und der Region.

„Wir freuen uns sehr und sind dankbar für diese Chance, die es uns erlaubt, unser Credo „Texte ans Licht“, dekorativ umrahmt, umsetzen zu können,“ meint die erste Signaturvorsitzende Angelika Banzhaf, und lädt alle Interessierten zu dieser kurzweiligen, kulturellen Veranstaltung ein.

Auch Hendrik Tuttlies, Mitglied von von „stARTup - Kunst in Tettnang“, sieht die spontan entstandene Kooperation überaus positiv und möchte zugleich den Titel thematisch erweitern: „Einer unserer sieben Künstlern, die ihre Werke in den Räumen ausstellen, meinte, man könnte noch einen Schritt weiter gehen und sagen „Wort zu Gast bei Kunst und Mensch.“ Mal sei es das geschriebene Wort, mal eine Bildgestaltung, die fantasievolle Gedanken aufkommen lassen würden. So entstünden oft unbekannte Zwischenräume, die motivieren und helfen würden die Befindlichkeiten eines Menschen erkennen zu lassen.

„Gedanken sind stumme Worte, die erst durch das Niederschreiben oder durch visuelle Darstellungen öffentlich werden“, ist sich der Künstler sicher.

„Lassen Sie sich an diesem Samstag vor dem zweiten Advent durch Wort und Bild treiben und nehmen Sie Ihre Gedanken mit in die weihnachtlichen Tage“, fordert Tuttlies zum Vorbeikommen und Zuhören auf.

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