„Wir sind die Jungen vom Lion’s Club“

Lesedauer: 4 Min
 (von links): Lukas Eberhardt, Anton Funk, Leon Frey, Janik Empen, Fabian Stucke, Marie Therese Häckl, Selina Empen, Franz Josef
(von links): Lukas Eberhardt, Anton Funk, Leon Frey, Janik Empen, Fabian Stucke, Marie Therese Häckl, Selina Empen, Franz Josef Häckl und Anna Kühnle beim Bingo-Seniorennachmittag (Foto: Selina Erath)
Selina Erath

Unter dem Grundsatz „We serve!“ wollen auch die Mitglieder des neuen Leo’s Club in Tettnang durch diverse Aktionen soziale Kontakte unterstützen. Vergangene Woche organisierten sie einen Bingo-Nachmittag im Haus der Pflege St. Johann.

„Wir sind die jungen vom Lion’s Club“: So stellen sich die Mitglieder des Leo’s Club in Tettnang vor. Die Idee, auch einen derartigen Club für Jugendliche anzubieten, „kam vom Lion’s Club Tettnang-Montfort und der Tatsache, dass wir im oberschwäbischen Raum keinen Leo’s Club haben“, was den Club zu etwas Besonderem macht, erklärt Marie Therese Häckl, die Präsidentin der Leo’s. Der Club für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat einen ähnlichen Aufbau wie der Lion’s Club, den es seit 2011 in Tettnang gibt. Neben der Präsidentin haben sie einen Vizepräsidenten namens Leon Frey. An regelmäßigen Clubabenden treffen sich die Mitglieder und organisieren ihre Projekte. Ein Clublokal haben sie aktuell noch nicht, da seien sie sich „noch nicht einig“, sagt Marie Häckl. Derzeit hat der Leo’s Club 16 Mitglieder im Alter von 16 bis 22 Jahren.

„Es geht hauptsächlich darum, dass wir helfen. Neben dem Spendensammeln setzen wir unseren Schwerpunkt auf soziale Kontakte, wie Senioren, sozial schwache Familien, Kinder sowie Behinderte in unserer Umgebung“, sagt Marie Häckl. Bevorstehende Projekte, die in Zukunft geplant sind, seien Benefizkonzerte, Kinderschminken am Bähnlesfest, ein Waffelstand auf dem Weihnachtsmarkt oder Einpackservice im Supermarkt. Am vergangenen Freitagnachmittag organisierte der Club ein Bingo-Treffen im St. Johann, bei dem 13 Senioren teilnahmen. Zunächst erklärten die Clubmitglieder den Senioren das Spiel, wobei jedem ein Bingo-Schein ausgeteilt wurde. Danach zog Lukas Eberhardt aus der „magischen Maschine“ kleine Kugeln, auf denen jeweils eine Zahl stand. Steht die Zahl auch auf dem vorliegenden Bingo-Schein, darf man sie dort durchstreichen. Derjenige, der zuerst eine komplette Reihe durchgestrichen hat, darf „Bingo“ rufen und hat gewonnen.

Neun Leo’s Mitglieder halfen den Senioren dabei. Sie lasen ihnen die kleinen Zahlen auf den Bingo-Scheinen vor oder sagten ihnen erneut etwas lauter, welche Zahl gezogen wurde. Zur Belohnung gab es für die Gewinner in den ersten Runden kleine Preise wie Schokolade. Nach einer Pause, in der die Clubmitglieder Kuchen verteilten, ging es weiter. Da wurden dann die „Hauptpreise“ verteilt. Unter anderem ein Gutschein zum Besuch des diesjährigen Weihnachtskonzert des Montfort-Gymnasiums sowie ein Gutschein im Wert von 20 Euro, der vom Lion’s Club gespendet wurde.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen