Wegkreuz-Rallye: „Und gesund ist es auch noch“

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Fünfte Suchaufgabe: das Wegkreuz zum Galgen.
Fünfte Suchaufgabe: das Wegkreuz zum Galgen. (Foto: güpe)

Viele haben an der Rallye teilgenommen, zu der im Sommerkirchenanzeiger von St. Gallus eingeladen wurde. Wie erfolgreich sie bei der Suche nach den Standorten waren, wissen wir nicht. Aber, dass die Suche Spaß gemacht hat, bestätigen nicht nur die jüngsten Teilnehmer, welche, bewaffnet mit dem Kirchenblatt, Notizblock und Stiften zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad unterwegs waren. Hier die Antworten zur Wegkreuz-Rallye:

Das Titelbild des Kirchenanzeigers zeigte das Wegkreuz an der Kreuzung zwischen Brünnensweiler und Herrgottsweiler. Die Nummer 1, der Bildstock zum Ende des Zweiten Weltkrieges des Bauern Lanz, steht oberhalb der Klinik, in der Fortsetzung der Emil-Münch-Straße in Richtung Bernau, kurz vor Süßloch. Die Nummer 2, das ganz hohe Erster-Weltkrieg-Wegkreuz, steht vor dem Hof Zimmerberg 3. Die Nummer 3 befindet sich kurz nach dem Ortsende von Fünfehrlen, rechter Hand an der Straße nach Meckenbeuren, noch vor der Unterführung der B 467. Auf dem Foto konnte man am linken Bildrand noch ein wenig vom gelben Wegweiser und ganz hinten die Brücke der Umgehungsstraße erkennen. Die Nummer 4, der sehr alte „Barbara-Bild-Bildstock“, steht in einer ziemlich scharfen Linkskurve am Waldrand an der Kreisstraße 779, die heute fast nur von Kieslastern befahren ist und die von Tettnang herkommend Langenargener Straße heißt.

Die Nummer 5, das sogenannte Wegkreuz zum Galgen, steht in der Fortsetzung der Meistersteige, welche sich hier in zwei Flurstraßen gabelt. Die eine führt ziemlich gerade den Berg hinauf nach Bernau, auf der anderen kommt man sich links haltend nach Irmannsberg. „Als ich die Geschichte gerade dieses Kreuzes im Kirchenanzeiger las“, meinte eine ältere Teilnehmerin, „wusste ich, dass ich an der Wegkreuz-Rallye teilnehmen muss. Wie oft bin ich schon gedankenlos an den Kreuzen und Bildstöcken vorbeigelaufen. Es gibt ja immer weniger Orte, an denen man der Geschichte und dem Charakter des alten Tettnang nachspüren kann. Und gesund ist es auch noch.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

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