Von der Botschaft der Bilder

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 Eines der Bilder aus dem Tettnanger Schloss.
Eines der Bilder aus dem Tettnanger Schloss. (Foto: K. Neumann)
Schwäbische Zeitung

Im Rahmen der großen Vortragsreihe im Neuen Schloss Tettnang „Schloss Tettnang neu entdeckt vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart“, ist am Dienstag, 9. Juli, um 19.30 Uhr der Vortrag „Die Botschaft der Bilder“ angesetzt: Korridore, Bacchussaal und Vagantenkabinett in Schloss Tettnang als Demonstration von Bildung und Herkunft.

Neue Erkenntnisse verspricht laut Pressemitteilung auch dieser nächste Termin in der bis Oktober dauernden Vortragsreihe, angefangen bei den Korridoren mit ihrer Galerie von 63 Gemälden. Kunsthistorisch belegbar ist inzwischen nicht nur der Künstler Johann Ulrich Schellenberg, sondern auch die Konzeption. Sie verbindet das Gebirge als Herkunft der Montforter mit dem damals topaktuellen, literarischen Thema der „Idyllen“, heißt es in der Vorschau des Verandstalters weiter.

Mit dem „Bacchussaal“ wiederum demonstrierte Graf Franz Xaver seine humanistische Bildung, in der die Porträts der Familie und die Verherrlichung des Herkules im Deckenfresko zur Einheit verschmelzen. Nicht zuletzt ist es der Referentin gelungen, Vorlagen für das Fresko zu finden, und damit seine Wertigkeit zu unterstreichen.

Am Puls der damaligen Zeit

Ein weiterer Aspekt ist die Lösung des Rätsels des Vagantenkabinetts. Auch hier waren die Montforter am Puls der Zeit, indem sie mit ihrer Hofgesellschaft das Vagantenleben spielten. Die Referentin, Dr. Helga Müller-Schnepper, ist gebürtige Tettnangerin. Sie beschäftigt sich seit 20 Jahren neben vielem anderen mit der Geschichte und Kunst von Schloss Tettnang Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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