Urlaub im Hotel „Vier Jahreszelte“

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 Beim Zeltlager machen wieder viele Kinder und Helfer mit.
Beim Zeltlager machen wieder viele Kinder und Helfer mit. (Foto: Zeltlager)
Schwäbische Zeitung

Die Katholische Studierende Jugend Tettnang (KSJ) hat in diesem Jahr ihr Zeltlager wieder in Brententann direkt an der Argen aufgeschlagen. Kinder und Leiter lebten dort zehn Tage unter der Leitung von Johanna Beutel (19), Franziska Wieder (17), Frederic Bär (18) und Simon Hamma (21) auf dem Lagerplatz. Bereits im Frühjahr hatte das Leiterteam sämtliche Aktionen und Programmpunkte geplant.

Der erste Abend fiel mehr oder weniger ins Wasser, schreibt das Zeltlagerteam. Die Kinder durften also gemeinsam mit ihren Leitern einen gemütlichen Abend im Zelt verbringen. Erst am dritten Tag wurde das Wetter besser, sodass das legendäre Banner endlich gehisst werden konnte. Tagsüber waren die Kinder beim Baden, Werkeln und Sonnen. Zwischendurch trafen sich alle zum gemeinsamen Programm. Angeboten wurden Arbeitskreise wie zum Beispiel Kresse-Töpfchen, Müsli-Mix oder „Pimp my Dixi“. Außerdem gab es Großprogrammpunkte unter den Mottos „Disney“, „Pfadfinder“ und „Agenten“.

Pünktlich zur Halbzeit kamen die Eltern zu Besuch, die frische Kleidung mitbrachten und für Süßigkeitennachschub sorgten. Nach wilden Erzählungen, wie es zu Bremsenstichen und der Verteilung der Schlafplätze im Zelt gekommen war, wurde zum gemeinsamen Essen geläutet. Bei Kaffee und Kuchen konnten alle miteinander plaudern und Erlebnisse austauschen. Danach bestand die Möglichkeit, gemeinsam an die Badestelle an der Argen zu gehen.

Der diesjährige Mottotag stand unter dem Thema „Urlaub“. Gleich zu Beginn des Tages wurden die Kinder mit dem Lied „Ab in den Süden“ geweckt und durften sogleich mit den Zeltleitern ihre Sachen zusammenpacken. Mit dem fiktiven Busunternehmen „Zela Reisen“ ging es für alle in das Hotel „Vier Jahreszelte“. Dort mussten alle einchecken und ihr neues „Zimmer“ beziehen. Über den Tag verteilt machte das Hotel verschiedene Angebote, zwischen denen jeder Teilnehmer frei wählen durfte. Dazu gehörten zum Beispiel Massagen, Kinderschminken, Fußball-Dart oder Casino. Nach dem gemeinsamen Abendbuffet mussten alle wieder auschecken und in ihre normalen Zelte umziehen.

„Die restlichen Tage vergingen wie im Flug und für viele kam der Abschlussabend viel zu früh“, heißt es in der Pressemitteilung. Auch dieses Jahr zauberte die Küche am bunten Abend ein Festmahl für alle. Auch schon die Tage davor spendierte die Gruppe immer wieder ein „Trulala“ für die herausragende Arbeit des Küchenteams. Das Zeltlager ging mit dem bekannten „Abschiedskreis“, manch einer Träne und den vielen Versprechen, das nächste Jahr wiederzukommen, zu Ende.

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