TSV-Juniorinnen holen nur ein Unentschieden

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 In Löchgau sind die B-Fußballjuniorinnen des TSV Tettnang über ein 1:Unentschieden nicht hinausgekommen.
In Löchgau sind die B-Fußballjuniorinnen des TSV Tettnang über ein 1:Unentschieden nicht hinausgekommen. (Foto: dpa)
Schwäbische Zeitung

Am vierten Spieltag der Fußball-Oberliga sind die U17-Juniorinnen des TSV Tettnang auf die B-Juniorinnen des im Landkreis Ludwigsburg liegenden FV Löchgau getroffen. Bereits die Anreise verlief schleppend, da man durch einen Verkehrsunfall auf der Autobahn zahlreiche Kilometer Umleitung fahren musste und erst 45 Minuten vor Spielbeginn in Löchgau ankam. Die Partie endete schließlich 1:1.

Laut Spielbericht übernahem die Tettnanger Spielerinnen zu Beginn die Kontrolle und ließen den Ball gut laufen. Die erste Torchance (8. Min.) durch Teresa Prosen wurde leider durch einen Abseitspfiff verhindert. Löchgau kam nun immer besser ins Spiel und suchte die Zweikämpfe. Die TSV-lerinnen hatten große Probleme den Ball auf dem harten Untergrund richtig einzuschätzen. Im folgenden Spielverlauf kam kein wirkliches Fußballspiel mehr zustande. Beide Teams kämpften und ließen dem Gegner keinen Raum um ein Spiel aufzubauen. Und so ging es torlos in die Halbzeitpause. In Halbzeit zwei ergab sich kein anderes Bild. Nach einem Foulspiel an der Mittellinie brachte Alicia Serafini den darauffolgenden Freistoß weit vor das gegnerische Tor, wo Teresa Prosen goldrichtig stand und zum 1:0 verwerten konnte. Knappe 10 Minuten später konnte sich eine Löchgauer Spielerin auf der rechten Außenbahn durchsetzten und wollte den Ball zur anderen 16-er Seite flanken. Der Ball rutschte ihr jedoch so über den Spann, dass er immer länger wurde und sich unhaltbar in das lange Eck senkte. Die folgenden Torchancen konnten auf beiden Seiten nicht mehr verwertet werden.

„Letztendlich könne wir über den Punkt zufrieden sein und die Punkteteilung war dem Spielverlauf gerecht“, sagte das Trainergespann und kritisierte die Platzbedingungen: „Während zeitgleich ein neuer Kunstrasen bespielbar wäre, müssen wir auf den ältesten Platz. Dieser ist nicht nur schwer zu bespielen, sondern auch gesundheitsgefährdend. An offenen Knien sieht man den Einsatz, den die Mädchen geleistet haben.“ Nachdem man viel Reisezeit und Buskosten in die Oberliga investiere, falle es schwer sich mit „diesen Bedingungen“ abzufinden, so das Trainergespann.

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