Tettnanger Kolpingfamilie besucht Südtirol

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Zufriedene Gesichter: die Reisegruppe aus Tettnang.
Zufriedene Gesichter: die Reisegruppe aus Tettnang. (Foto: kopingfamilie)
Schwäbische Zeitung

Eine Reisegruppe aus Tettnang hat sich zur Kolping-Jubiläumgsfahrt nach Südtirol aufgemacht. Das Fazit der Teilnehmer: die Reise ist rundum gelungen.

Das Kolpinghotel in Meran war Gastgeber und das laut Pressemitteilung der Gruppe im besten Sinne des Wortes. „Ein perfektes Haus, ein schöner Empfang“, lobt die Gruppe.

In den Gärten von Trauttmannsdorf konnte die Reisegruppe eine einzigartige Erlebniswelt zwischen Natur, Kultur und Kunst bestaunen. Ebenso erging es den Männern und Frauen bei dem Kunsterlebnis im Josefssaal im Kolpinghaus Bozen.

Bei allen Eindrücken war stets auch Freizeit und Zeit zum Flanieren gegeben. Ein Höhepunkt war der Jahrhunderte lange Mittelpunkt des Vinschgaues, das Kloster St. Johann Müstair. Bei einer Führung in Museum und Kirche wurden die Geschichte und der Auftrag der Benediktinerinnen deutlich. Ora et labora – bete und arbeite – war der Inhalt ihrer Berufung und ihres Lebens. Weltweit sind die gut erhaltenen Fresken des Frühmittelalters anerkannt und stehen unter dem Zeichen des Unesco-Weltkulturerbes, schreibt die Kolpinggruppe weiter. Für Südtirol habe das Kloster eine hohe Bedeutung, da es nur einen Steinwurf weit von Südtirol entfernt in der Schweiz liegt. Viele Südtiroler Nonnen leben in dem Kloster.

Eine Mittagsrast durften die Gäste in der kleinen StadtGlurns genießen. Kaffee oder ein Eis wurden bevorzugt, aber auch die Stadtmauer und die Laubengänge konnten bewundert werden.

Der Besuch in dem kleinen Kirchlein St. Prokolus bei Naturns war eine besondere Ergänzung an diesem Tag. Bei einer Führung konnten die mittelalterlichen Fresken in dem Gotteshaus besichtigt werden. Bestaunt wurde auch ein Bild mit einem Heiligen der sich auf einer Schaukel vergnügt. Szenen aus der Spätantike und dem Mittelalter wurden von der Kirchenführerin eindrucksvoll erläutert.

Bei einem Abendessen im Hotel durften die Kolpinggeschwister mit Gästen zufrieden auf die Tage in Südtirol zurückblicken. Am Sonntag, nach einem Dankgebet in der Hauskapelle des Hotels, konnte die Reisegruppe aus Tettnang die Heimreise antreten.

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