Tannauerinnen bringen Tabellenführer ins Wanken

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Kein Durchkommen: Die Tannauerin Corinna Haberer wird von den Hohenemser Leila Juhos (links) und Michaela Bitriol gestoppt.
Kein Durchkommen: Die Tannauerin Corinna Haberer wird von den Hohenemser Leila Juhos (links) und Michaela Bitriol gestoppt. (Foto: Alexander Hoth)
Schwäbische Zeitung

Ein sehr aggressives, über weite Strecken übermäßig körperbetontes Handballspiel der Frauen-Bezirksklasse ist am vergangenen Wochenende mit einem knappen 26:25-Sieg für den Tabellenführer HC Hohenems in der Mehrzweckhalle in Obereisenbach ausgegangen. Der SV Tannau bot dem Spitzenreiter bis zum Schluss Paroli, wie es im Vereinsbericht heißt.

Nach dem Hinspiel, bei welchem die Tannauerinnen mit einer klaren 18:33-Niederlage unterlagen, ging das Team im Rückspiel zu Hause mit sehr großem Respekt in die Partie. Von Anfang an konnten die Gastgeberinnen durch eine gute Abwehrleistung überzeugen und machten es den Gästen schwer, Tore zu erzielen.

Trotz kurzfristigem, verletzungsbedingten Ausfall der Tannauer Torhüterin konnte das Heimteam auf eine sehr starke Meike Kohler zwischen den Pfosten zurückgreifen, was dem SVT zusätzlichen Auftrieb verschaffte. Dem sehr schnellen und druckvollem Angriffsspiel der Gäste konnte Tannau allerdings nicht ständig dagegengehalten werden, sodass man einen hart erkämpften Drei-Tore-Vorsprung (8:5) bereits zu Beginn der Begegnung hergab.

Diese Phase wurde von den Vorarlbergerinnen clever genutzt, die sich auf 16:8 absetzen konnten. Jedoch hatten sie die Rechnung ohne den Tannauer Kampfgeist gemacht. Die Gastgeberinnen rappelten sich auf und gaben das Spiel – trotz hoher Aggressivität der Gäste – nicht kampflos auf. Der Tabellenführer musste hart für den Sieg kämpfen. Am Ende reichte es nicht für die Tannauerinnen, die sich letztlich mit einer knappen 25:26-Niederlage geschlagen geben mussten.

Dennoch überwiegte das gute Gefühl, es dem Tabellenführer in heimischer Halle nicht leichtgemacht zu haben. Nun gilt es an diese Leistung am Samstag beim TV Weingarten anzuknüpfen – in der Hoffnung, zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

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