Dass es dieses Jahr nicht einfach werden würde, war dem Tettnanger Sternsinger-Team schon früh klar. Dennoch ist es den Sängern auf digitalen Umwegen gelungen, wieder mit einer Sammelaktion Hilfsprojekte zu unterstützen. Probeabende mussten ausfallen, Lieder konnten nicht einstudiert werden. Dafür sei ein schöner Text gefunden worden, wie die Kolpingsfamilie Tettnang in einer Pressemitteilung schreibt. Je näher die Aktion rückte, desto strenger wurden die Infektionsschutzauflagen. Allen Widrigkeiten zum Trotz wurde letztlich wieder ein neuer Flyer entworfen, Spendentüten beschafft, und mehr Überweisungsträger geordert, diesmal für die Wurfsendungen, da jetzt das Klingeln an den Haustüren ja unmöglich war. Es konnten auch die Gewänder nicht genutzt werden. Selbst vom Bistum Rottenburg kam die Order, dass die Sternsingeraktion im üblichen Rahmen zu unterlassen sei. Insofern waren die heiligen Könige quasi inkognito unterwegs. Dennoch konnten 60 Kinder für die Aktion gewonnen werden, die auch ohne Gewänder die Wurfsendungen in der ganzen Kirchengemeinde austeilten. Wer noch spenden möchte, findet Informationen und das Spendenkonto unter www.kolpingtettnang.de/sternsingen-2021
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