Stadtseniorenrat verabschiedet engagierte Mitglieder

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Von links: Vorsitzender Dieter Jung, Margot König, Marguerite Wind, Rolf Striedacher, Liselotte Reutter, Ruth Mendler, Eberhard
Von links: Vorsitzender Dieter Jung, Margot König, Marguerite Wind, Rolf Striedacher, Liselotte Reutter, Ruth Mendler, Eberhard Genz, Bürgermeister Bruno Walter und Marco Pudimat (Leiter Bürgerservice). (Foto: Thilo Bergmann)

Sieben langjährige Mitglieder des Stadtseniorenrats Tettnang sind am Dienstag verabschiedet worden. Vorsitzender Dieter Jung und Bürgermeister Bruno Walter fanden lobende Worte für deren Arbeit.

Als der Stadtseniorenrat 2003 gegründet wurde, sei dieser in der Region eine Rarität gewesen, sagte Bruno Walter. „Das Thema der älter werdenden Gesellschaft war damals noch ganz am Anfang.“ Dabei sei es heute sehr wichtig, Themen für ältere Menschen anzugehen - schließlich gebe es immer mehr Ältere. Die ausscheidenden Mitglieder forderte er auf, auch in ihrem Ruhestand aktiv zu bleiben und sich einzumischen. „Haben Sie Mut, sich zu melden“, rief er den Senioren zu. Walter versprach außerdem, an den ständig wiederkehrenden Themen des Seniorenrats dranzubleiben. Dazu gehört unter anderem eine öffentliche Toilettenanlage in der Innenstadt sowie ein Fahrstuhl am Rathaus. Vorsitzender Dieter Jung erinnerte an die Erfolge des Stadtseniorenrats, wie zum Beispiel „Ruhebänkle“, eine Treppe im Freibad oder wie die Senioren die mögliche Auflösung des Stadtbusses verhindert haben. Jung erinnerte aber auch daran, dass es weiter Themen gebe, wie die öffentliche Toilette, die es mit Nachdruck zu bearbeiten gelte.

Unter den verabschiedeten Senioren waren auch drei langjährige Mitglieder des Rats, die sich an die unproblematische Gründung vor 15 Jahren erinnerten. Verabschiedet wurden Eberhard Genz, Margot König, Ruth Mendler, Liselotte Reutter, Kurt Seyberth, Rolf Striedacher und Marguerite Wind. Deren Nachfolger stehen bereits fest, sie werden am 16. Mai offiziell in ihr Amt eingeführt. Bei dieser Gelegenheit wird Dieter Jung auch sein Amt als Vorsitzender abgeben.

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