Stadtradeln: Kommunen in Baden-Württemberg erhalten wieder eine Förderung

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Ob als Freizeitaktivität oder beim Pendeln zur Arbeit: Die Aktion Stadtradeln will Verkehrsteilnehmer ermuntern, sich aufs Fahrr
Ob als Freizeitaktivität oder beim Pendeln zur Arbeit: Die Aktion Stadtradeln will Verkehrsteilnehmer ermuntern, sich aufs Fahrrad zu setzen. Im letzten Jahr sind dabei im Bodenseekreis in einem Drei-Wochen-Zeitraum 389 149 Kilometer zusammengekommen. (Foto: Symbol Frank Leonhardt/dpa)
Schwäbische Zeitung

Voraussetzung für eine Teilnahme am Stadtradeln ist eine Anmeldung der Kommune. Alle Menschen in Baden-Württemberg, die ihre Kommune oder ihre Arbeitgeber für die Teilnahme motivieren möchten, können dies auch über die Initiative Radkultur Baden-Württemberg.

Interessierte Bürger und Arbeitgeber können eine E-Mail an stadtradeln@radkultur-bw.de und dort angeben, welche Kommune oder welches Unternehmen ihrer Meinung nach mitmachen soll. Weitere Informationen gibt es im Internet unter

www.radkultur-bw.de/stadtradeln

Auch im Jahr 2020 wird das Land Baden-Württemberg die Kommunen bei der Aktion Stadtradeln unterstützen. Das hat Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) bekanntgegeben. Kommunen in Baden-Württemberg sollen damit zum vierten Mal in Folge eine Landesförderung bei einer Teilnahme an der bundesweiten Kampagne des Klima-Bündnis erhalten. Diese betrifft sowohl die Anmeldegebühren als auch die Umsetzung der Aktion vor Ort.

Im vergangenen Jahr hatten im Bodenseekreis, der sich zum zweiten Mal beteiligt hatte, sechs Städte und Gemeinden teilgenommen. Mit an Bord waren Tettnang, Meckenbeu-ren, Friedrichshafen, Markdorf, Bermatingen und Daisendorf. 1626 Radler aus diesen Kommunen waren beim Projekt aktiv. In 136 Teams haben sie vom 22. Juni bis 12. Juli 2019 insgesamt 389 149 Kilometer zurückgelegt – und dabei laut der Aktion Stadtradeln 55 Tonnen CO2 eingespart. Auch jetzt können sich Kommunen wieder für die diesjährige Aktion anmelden.

Minister Hermann ruft das Ziel auf, im Jahr 2020 die Bundesspitze in Bezug auf die gefahrenen Kilometer zu erreichen und verweist dabei auf die bisherige Entwicklung. In den vergangenen drei Jahren, so Hermann, habe sich die Zahl der teilnehmenden Städte und Gemeinden auf 213 versechsfacht. Insgesamt sind allein 2019 beim Stadtradeln in Baden-Württemberg über elf Millionen Fahrradkilometer zusammengekommen.

Dabei geht es nicht nur um das Fahrradfahren als Sport oder Freizeitaktivität, sondern etwa auch ums tägliche Pendeln zur Arbeit. Das hatte auch Stefan Haufs, der das Projekt im Bodenseekreis koordiniert, im letzten Jahr erklärt. Gesammelt werden die Kilometer entweder über eine App oder über eine Eingabemaske im Internet.

Als wichtige Unterstützer macht der Minister Arbeitgeber aus: „Der Weg zur Arbeit ist eine Stellschraube, an der sich wirkungsvoll drehen lässt. Jedes Unternehmen, das in puncto Radpendeln etwas bewegen möchte, sollte diese Chance nutzen und am Stadtradeln 2020 teilnehmen.“ Hierfür unterstützt die Initiative Radkultur Unternehmen mit praktischen Hilfestellungen bei der Umsetzung der Aktion im Betrieb.

Voraussetzung für eine Teilnahme am Stadtradeln ist eine Anmeldung der Kommune. Alle Menschen in Baden-Württemberg, die ihre Kommune oder ihre Arbeitgeber für die Teilnahme motivieren möchten, können dies auch über die Initiative Radkultur Baden-Württemberg.

Interessierte Bürger und Arbeitgeber können eine E-Mail an stadtradeln@radkultur-bw.de und dort angeben, welche Kommune oder welches Unternehmen ihrer Meinung nach mitmachen soll. Weitere Informationen gibt es im Internet unter

www.radkultur-bw.de/stadtradeln

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