Stadtmuseum startet Video-Tagebuch

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 Albert Kümmel-Schnur leitet das Seminar in Konstanz und erklärt im Video-Tagebuch, wo es im Tettnanger Stadtmuseum bisher noch
Albert Kümmel-Schnur leitet das Seminar in Konstanz und erklärt im Video-Tagebuch, wo es im Tettnanger Stadtmuseum bisher noch hakt. (Foto: Screenshot: Marcus Fey)

Eigentlich hätte im April bereits ein erster Vorgeschmack aus der Umgestaltung des Tettnanger Stadtmuseums zu sehen gewesen sein sollen. Doch aufgrund der Corona-Krise können die Arbeiten nicht wie geplant stattfinden und die für September vorgesehene Neueröffnung muss verschoben werden.

Von Stillstand kann allerdings dennoch keine Rede sein: Das Museum geht digitale Wege und zeigt künftig in einem Videotagebuch, wie das neue Konzept für das Museum aussieht und welche spannenden Aspekte Tettnanger Stadtgeschichte dort künftig erzählt werden sollen.

Hier sehen Sie die erste Folge:

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Das Tettnanger Stadtmuseum wird neu gestaltet. Warum das überhaupt notwendig ist und wie das Projekt ablaufen soll, erklärt Seminarleiter Albert Kümmel Schnur in der ersten Folge seines Video-Tagebuchs.

Was es mit dem Projekt auf sich hat

Die Neugestaltung der Dauerausstellung im Tettnanger Torschloss ist ein Kooperationsprojekt mit der Universität und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) Konstanz. Statt im Hörsaal wird das Seminar mit dem Titel „Schuld und Schulden“ in diesem Semester aufgrund der Corona-Pandemie digital durchgeführt.

Über verschiedene digitale Kanäle treten die Studierenden dabei mit den Lehrenden in Kontakt. In einem Videotagebuch können interessierte Tettnanger daran teilhaben und den Prozess der Neugestaltung mitverfolgen.

Wöchtenlich gibt Albert Kümmel-Schnur, der das Seminar an der Universität Konstanz leitet, in kurzen Videoclips Einblicke in verschiedene Themen. Dabei sollen spannende historische Themen ebenso zur Sprache kommen wie die Entwicklung eines neuen Konzepts für die Ausstellungsräume oder besonders interessante Ausstellungsstücke.

In der ersten Folge nimmt er die Zuschauer mit auf einen Rundgang durch das Museum und erläutert außerdem die Grundidee des Projektes, bei dem sich bewusst auch die Tettnanger mit ihren Ideen einbringen dürfen und sollen. Eine Infoveranstaltung dazu Ende Januar war bereits auf rege Resonanz gestoßen.

Im Video erklärt Albert Kümmel-Schnur außerdem, wo es Bedarf zur Neugestaltung gibt. Anhand von konkreten Ausstellungsstücken zeigt, analysiert und kritisiert er die bisherige Erzählweise der Ausstellung. So wird deutlich, welchen Weg das Projekt geht, um der Ausstellung ein neues Gesicht zu verpassen.

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