St. Johann ist auf den Hund gekommen

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Inmitten von Bewohnern des Hauses St. Johann fühlt sich Therapiehund Teddy pudelwohl.
Inmitten von Bewohnern des Hauses St. Johann fühlt sich Therapiehund Teddy pudelwohl. (Foto: Cordula Geiger)
Schwäbische Zeitung

Im Rahmen des diesjährigen Weltalzheimertages hat Kirsten Winter mit ihrem Therapiehund Teddy die Bewohner des Hauses St. Johann zu Streicheleinheiten und manchen Überraschungen besucht. Alltagsbegleiterin Birgit Spellmeier führte durch ein kurzweiliges Programm mit Quizfragen und Musik zum Thema Hund.

Wer wollte, konnte das wuschelige Fell des Vierbeiners streicheln oder ihm Leckerlies geben. Spontan gaben einige Bewohner Geschichten mit Hunden zum Besten.

Teddy besuchte dann auch noch bettlägerige Bewohner. „Gerade bei der Einzelbetreuung von einigen demenziell erkrankten Bewohnern sei den Mitarbeitern beim Durchblättern von Fotoalben aufgefallen, dass sie früher einen guten Kontakt zu Hunden hatten“, so Spellmeier. Erstaunlich war beim Besuch einer Bewohnerin, die in sich gekehrt ist und kaum Kontakt zulässt, dass sie den Kontakt zu Teddy suchte und ihn streichelte. Spontan war eine gewisse Vertrautheit von Hund und Mensch zu spüren.

Geplant ist, dass Teddy zukünftig einmal im Monat eine Gruppe von Bewohnern, aber auch einzelne Senioren besucht. Dieser Besuch wird als ein weiterer Mosaikstein ins reichhaltige Therapie- und Beschäftigungsprogramm des Hauses St. Johann aufgenommen, heißt es abschließend in dem Pressebericht.

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