Sonne und Programm begeistern beim Bähnlesfest

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Freier Mitarbeiter

Das 43. Bähnlesfest hat am Sonntag unzählige Besucher nach Tettnang gelockt. Wie bereits vor einem Jahr strahlte die Sonne über der Montfortstadt und sorgte allerorten für ausgelassene Stimmung, gute Laune und strahlende Gesichter. 1976 wurde die Veranstaltung aufgrund der Einstellung des Bahnbetriebes ins Leben gerufen, heute zählt das Fest zum festen Bestandteil im heimischen Jahreskalender.

Einen enormen Zulauf hatte am Sonntag die 43. Auflage des beliebten Tettnanger Festes. Ob mit dem Rad, per Pedes, mit dem Auto oder via Shuttle-Zubringer: Die Innenstadt war bei der traditionellen Veranstaltung so sehr mit Leben gefüllt, das phasenweise ein Durchkommen nur schwer möglich war. Wer dabei war, erlebte eine vielfältige und unterhaltsame Mischung aus Musik, Kunst, Zirkusdarbietungen und vielen weiteren Aktionen.

Besonders der große Flohmarkt für Erwachsene entlang der Lindauer-, Schloss- und Storchenstraße sowie das Schnäppchenparadies für die jüngsten Besucher im Schlosspark waren einige der vielen Höhepunkte des kunterbunten Treibens. Wer ausgiebig shoppen wollte, fühlte sich beim verkaufsoffenen Sonntag wohl. Die heimischen Händler lockten mit attraktiven Angeboten, stellten ihre Produkte und Dienstleistungen vor und geizten nicht mit Rabatten und vielen Gewinnspielen. „Heute passt wirklich alles. Das Wetter ist sensationell, die Stimmung gut, die Angebote mehr als üppig. Nur die enorm vielen Menschen entlang der Karlstraße machen mir etwas zu schaffen“, meinte Doris Sölder aus Friedrichshafen, während sie genüsslich an ihrer Zuckerwatte zupfte.

Die Atmosphäre stimmt

Überhaupt präsentierte sich Tettnang in seinem schönsten Kleid. Während die Musikkapellen mit zünftigen Klängen ihre Zuhörer verwöhnten, der Fanfarenzug aufspielte und die Formationen Thin Mother sowie Knapp ein Jahr für beste Unterhaltung sorgten, vergnügten sich die Kinder beim Ponyreiten, drehten eine obligatorische Runde mit dem Zügle oder im Karussell oder versuchten sich mit eindrucksvollen Kunststücken bei der Zirkusschule im Schlossinnenhof.

Für den Hunger zwischendurch hatten Vereine und Institutionen samt Gastwirten bestens gesorgt: „Mir gefällt, dass die angebotene Kulinarik auf dem Bähnlesfest so abwechslungsreich ist. Hier bekommt der Magen, was er möchte. Dazu ein kühles Helles und die Welt ist in Ordnung“, stellte Franz Dinglinger aus Lindau fest. Für ihn sei der Besuch in Tettnang ein jährliches Muss, „weil die Atmosphäre stimmt und ich mich hier sehr wohl fühle“, so der 64-jährige, leidenschaftliche Flohmarktgänger, während er an einen Verkaufsstand nach alten Schallplatten suchte.

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