Solidarisierungswelle nach Brandanschlag

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Bürgermeister Bruno Walter unterzeichnet, wie zuvor die Mitglieder des Gemeinderates, eine gemeinsame Erklärung des Rates.
Bürgermeister Bruno Walter unterzeichnet, wie zuvor die Mitglieder des Gemeinderates, eine gemeinsame Erklärung des Rates. (Foto: Anja Reichert)

In einer gemeinsamen Erklärung hat sich der Gemeinderat am Mittwoch zu den Brandanschläge auf die Flüchtlingsunterkunft im Oberhof geäußert: „Der Gemeinderat der Stadt Tettnang verurteilt die Anschläge auf die Flüchtlingsunterkunft in der Narzissenstraße auf das Schärfste“, heißt es in dem Schreiben.

Hunderttausende Menschen seien auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Tod. Sie suchten Schutz in Europa und Deutschland. Die Aufnahme von diesen Menschen sei Teil unserer Rechts- und Werteordnung. „Die Stadt Tettnang steht zu dieser sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung“, heißt es weiter. „Wir werden nicht zulassen, dass hier Einzelne dieses bestehende Grundverständnis in ein falsches Licht rücken und einen falschen Eindruck entstehen lassen.“

In der Nacht zum Sonntag ist die Außenfassade der neu errichteten Flüchtlingsunterkunft in Brand gesteckt worden. Mit ihrer Unterschrift haben die Räte ein Zeichen gesetzt – „gegen Extremismus und Fremdenhass“, „für die Wahrung der Menschenrechte“ und mit dem Wissen um die „gesellschaftliche Herausforderung“.

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