Senioren interessieren sich für Tettnanger Hopfen

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Großes Interesse fand bei den Senioren die Verarbeitung der Tettnanger Hopfenernte.
Großes Interesse fand bei den Senioren die Verarbeitung der Tettnanger Hopfenernte. (Foto: Siegfreid Großkopf)
Siegfried Großkopf

Vor dem Hintergrund der Hopfen-Rekordernte in diesem Jahr sind über 30 Tettnanger Seniorinnen und Senioren am Dienstagnachmittag der Einladung des Stadtseniorenrates zu einer Pelletwerkführung in die BayWa gefolgt. Dort informierte sie die ehemalige Hopfenprinzessin Lena Heilig, Mitarbeiterin der BayWa, über den Ablauf zur Fertigung der Pelletierung der Hopfendolden, die verschiedenen Qualitäts-Prüfvorgänge sowie die Bedeutung der BayWa für die Hopfenpflanzer und -Bauern.

Von Ende August bis Anfang September haben 55 Prozent aller Hopfenpflanzer rund um Tettnang ihre Ernte bei der BayWa in Tettnang abgeliefert. Weltweit von Australien über Botswana bis Ecuador werden Brauereien mit dem „Tettnanger Gold“ bedient, der Exportanteil beläuft sich auf 80 Prozent.

Rund um Tettnang wird auf 130 Betrieben mit 1400 Hektar Fläche Hopfen angebaut. Die Hauptsorte ist der Tettnanger Aromahopfen. Nicht zuletzt durch ihn ist der Montfortstädter Hopfen weltweit bekannt geworden und hat sich einen großen Namen gemacht.

Hier werden noch die alten Landsorten Tettnanger und Hallertauer Mittelfrüher, die durch jahrhundertelange Auslese entstanden sind, kultiviert.

Lena Heilig fuhr mit den Seniorinnen und Senioren bis in den siebten Stock des Obst- und Hopfenzentrums und informierte sie unter anderem darüber, dass der Hopfen mit zehn Prozent Wassergehalt angeliefert und in den Darren auf acht Prozent heruntergetrocknet wird.

Die Seniorinnen und Senioren zeigten sich beeindruckt von dem Aufwand, der betrieben werden muss, bis das Bier im Glas ist – und nicht zuletzt von der modernen Technik bei der BayWa.

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