Schachteam aus Tettnang holt einen Punkt gegen Weiler 2

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 Ein Unentschieden holt der Schachklub Tettnang gegen das favorisierte Team aus Weiler.
Ein Unentschieden holt der Schachklub Tettnang gegen das favorisierte Team aus Weiler. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Im Spitzenspiel der dritten Runde der Schach-Bezirksliga Oberschwaben hat die Zweitvertretung des SC Tettnang als Tabellendritter den favorisierten Spitzenreiter aus Weiler empfangen. In der Gesamtwertung des Aufeinandertreffens gab es laut Pressebericht keinen Sieger.

Der Tettnanger Mannschaftsführer Gero Gräber (Brett 5) nahm bereits im 21. Zug ein Remisangebot seines Gegenübers in ausgeglichener Stellung an. Gräber verfügte zwar über das Läuferpaar, hatte jedoch die schlechtere Bauernstruktur, wodurch ein Spiel auf Gewinn gegen den erfahrenen und starken Gegner nicht sehr aussichtsreich erschien. Ebenfalls in die Punkteteilung wickelte Manuel Schmid (Brett 4) in einem Endspiel mit je einem Turm und Springer ab. Jakob Benkö (Brett 8) machte, die weißen Spielsteine führend, von Beginn an ordentlich Druck. Nach starken Zügen entstand ein Springer-Endspiel mit drei Mehrbauern, welches der Tettnang souverän gewann und das Heimteam in Führung brachte.

Gordian Gräber (Brett 7), mit der Tettnanger Führung im Rücken, bot nun seinem Gegner Remis an. Nach kurzer Bedenkzeit akzeptierte sein Gegner die Punkteteilung in einem Turm- und Springer-Endspiel. Caissa, die Schachkönigin, schien nun ganz aufseiten der Tettnanger zu stehen. Kurz vor der Zeitkontrolle im 40. Zug gewann Bozo Starcevic (Brett 3) in besserer Stellung durch Bedenkzeitüberschreitung seines Gegners. Weiler kam jedoch wenig später zum Anschlusspunkt am Spitzenbrett. Roland Keckeisen wurde hier vom DWZ-stärksten, anwesenden Spieler mattgesetzt, noch bevor er aufgeben konnte. Ebenfalls einen schweren Stand auf den 64 Feldern in den verbliebenen zwei Partien hatten Jonas Sterk (Brett 2) und Helmut Mirl (Brett 6). Während Sterk mit einer Qualität weniger (Läufer für Turm) und Minusbauern verteidigte, war Mirl in akuter Zeitnot. Allerdings benötigte Tettnang auch nur noch ein Remis, um einen Mannschaftspunkt gegen Weiler sicherzustellen. Jonas Sterk musste jedoch seine Partie schlussendlich aufgeben. Helmut Mirl schaffte es schließlich, trotz knapper Bedenkzeit, das entstandene Turmendspiel am Ende in die Punkteteilung zu führen.

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