Rosemie kommt nach Tettnang – sonst nix

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Die Kunstfigur Rosemie möchte sich in keine Schublade stecken lassen. Jetzt tritt sie in Tettnang auf.
Die Kunstfigur Rosemie möchte sich in keine Schublade stecken lassen. Jetzt tritt sie in Tettnang auf. (Foto: pr/Rosemie)
Selina Erath

Clownin, Komikerin oder Verzauberin? Rosemie Warth sagt, sie passe in keine dieser Schubladen. Am Freitag, 20. September, um 20 Uhr kommt die Kunstfigur Rosemie mit ihrem Soloprogramm „Rosemie – sonst nix“ in die Aula des Montfort-Gymnasiums.

Die Künstlerin ist national und international viel unterwegs und hat dabei ein vielfältiges Programm. Von Moderationen über Radio-Shows und Live-Abende ist alles dabei. Dennoch habe die gebürtige Waldseeerin einen besonderen Bezug zu dieser Region. Die ausgebildete Tänzerin fuhr im Kindesalter regelmäßig mit dem Zug nach Ravensburg in ihre Balettschule, um Unterricht zu nehmen. Sie berichtet, dass sie dort auch viel Zeit in dem Geschäft ihrer Tante verbracht hat. Dort habe sie gerne stundenlang verschiedene Kostüme anprobiert oder schlüpfte in Rollen.

Inspiration für ihre Kunstfigur Rosemie bekam sie von ihren Tanten, die ihre Kindheit sehr geprägt und ihr Gedankengut verändert hätten. „Um eine Figur authentisch rüber zu bringen, muss sie ein Teil von einem sein“, sagt Warth. Rosemie sei eine offene, schräge, warmherzige Figur, die das Publikum überrasche. Ihre Fotos wirken oft sehr inszeniert und künstlich, da sie verschmitzt, geheimnisvoll oder einfach nur albern in die Kamera blickt. Sie würden dabei helfen, Rosemie ein Spiegelbild zu reichen und ihre vielen Facetten mit Selbstironie zu betrachten und aufdecken zu können, sagt die „echte“ Rosemie.

Bei ihrem Solo-Abend unternimmt sie eine Reise durch das Leben, bei der sie erforscht, was alles in uns steckt und darauf wartet, gelebt zu werden. Dabei entwickle sich die Persönlichkeit der „herrlich verklemmten Schwäbin“ im Laufe des Abends merklich. Die Tänzerin und Sängerin präsentiert dem Publikum auf unscheinbare Weise ihre verborgenen Talente.

Ihr Merkmal sei es, durch eine humorvolle und charmante Art die Leute zu berühren oder durch philosophische Botschaften zum Nachdenken anzuregen. Ihr Solo-Abend ist „kein Mainstream, keine typische Comedy, sondern viel mehr“, so Warth. Es sei ein Abend, bei dem geflirtet, getanzt und musiziert werde. Willkommen sei jeder mit einem offenen Herz.

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