Regelmäßig Heimatgeschichte und Heimatkunde frei Haus

Beim Besuch von Konrad Adenauer in Tettnang am 15. Juli 1961 begrüßte auch Erika Bertele in Tettnanger Tracht den hohen Gast.
Beim Besuch von Konrad Adenauer in Tettnang am 15. Juli 1961 begrüßte auch Erika Bertele in Tettnanger Tracht den hohen Gast. (Foto: Bertele u. Fehrenbach)
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Zum 97. Mal erhalten die Mitglieder des Förderkreises Heimatkunde in diesen Tagen den „FH-Kurier“, eine seit 1997 vierteljährlich erscheinende Vereinsschrift. Auf zwölf Seiten wird ein buntes Spektrum geschichtlicher und heimatkundlicher Themen vorgestellt. Die Titelgeschichte ist dem 100-jährigen Jubiläum des Raumausstattungsgeschäfts Bertele und Fehrenbach gewidmet.

Die Tochter des Firmengründers Erika Fehrenbach, geborene Bertele war im Heimat- und Trachtenverein Montfort aktiv und durfte 1961 hautnah bei Konrad Adenauers Besuch in Tettnang dabei sein. In einem weiteren Bericht wird die Geschichte der evangelischen Konfessionsschule in Tettnang erzählt und eine Klassenfahrt nach Bregenz im Jahr 1907 beschrieben. Interessant ist der Lebensweg des Bauernjungen Meingosus Gaelle aus Meckenbeuren-Buch (1752-1816), der ins Kloster eintrat und schließlich ein bekannter Musiker und Physiker wurde.

Wie im vergangenen Jahr finden die Leser ein Preisrätsel, bei dem sie ihre Kenntnisse über die Stadt Tettnang unter Beweis stellen können. Es gehört zur Tradition des Vereins, dass seine Mitglieder regelmäßig mit einer Jahresgabe bedacht werden. In der Regel ist das eine Broschüre zu einem heimatkundlichen Thema. In diesem Jahr gibt es das Buch „Auf Tuchfühlung“. In ihm ist die Geschichte der Textilindustrie in der Region Bodensee-Oberschwaben beschrieben, die vom 13. bis ins 19. Jahrhundert ein bedeutender Wirtschaftsfaktor war.

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