Proteste am Rande der Eröffnung

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Die Demonstranten fordern die gleiche Bezahlung der Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau.
Die Demonstranten fordern die gleiche Bezahlung der Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau. (Foto: sig)
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Vor der Eröffnung des Hauses Dr. Albert Moll wurde gegen die „Tarif-Flucht der Stiftung Liebenau mit drei Tochtergesellschaften“ demonstriert. Die größte dieser Tochtergesellschaften ist die „Leben im Alter gGmbH“. Eigentlich, so die Demonstranten, müsste die Stiftung den mehr als 650 Beschäftigten die gleiche Vergütung bezahlen, wie sie die Kolleginnen und Kollegen der anderen Gesellschaften der Stiftung Liebenau erhalten, nämlich eine Vergütung, die in den Arbeitsvertragsrichtlinien des Deutschen Caritasverbandes geregelt ist. Mit ihrem Verhalten, so die Demonstranten, verschaffe sich die Stiftung einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber den tariftreuen Einrichtungen von Caritas und Diakonie. In dem seit acht Jahren schwelenden Streit sei allerdings zuletzt Bewegung geraten, sagte einer der Teilnehmer der SZ.

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