Oberliga-Fußballerinnen sind guter Dinge

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 Startet mit dem TSV Tettnang mit einem Heimspiel gegen Stuttgart-Ost aus der Winterpause: Alica Reiner (vorne, Zweite von links
Startet mit dem TSV Tettnang mit einem Heimspiel gegen Stuttgart-Ost aus der Winterpause: Alica Reiner (vorne, Zweite von links). (Foto: far)
Fabian Repetz

Für den TSV Tettnang beginnt die Rückrunde der Oberliga Baden-Württemberg der Frauen am kommendne Sonntag, 17. März. Zum Auftakt des neuen Jahres empfängt die TSV-Elf die SpVgg Stuttgart-Ost. Während Tettnang mit neun Zählern in der Tabelle überwintert hat, blieben die Stuttgarterinnen mit bislang acht erreichten Punkten knapp dahinter auf Platz 10 als engster Verfolger. Anstoß der Partie ist um 14 Uhr im Tettnanger Ried.

„Endlich geht es wieder um Punkte“, freut sich TSV-Coach Alexander Haag auf den bevorstehenden Rückrundenauftakt. „Die Mannschaft hat sich sensationell entwickelt und will jetzt zeigen, was sie kann.“

Viel Pech in der Hinrunde im Spiel

Sein Trainerkollege Andreas Konrad ergänzt zur guten Verfassung der Spielerinnen: „Wir wollen zeigen, dass wir nicht hingehören, wo wir gerade stehen. Schaut man sich viele Spiele der ersten Saisonhälfte an, wird klar, dass viel Pech dabei war und wir häufig für unser enormes Investment nicht belohnt worden sind.“

Die erste Chance, das unter Beweis zu stellen, erhält der TSV nun gegen die Stuttgarter Spielvereinigung. In der Hinrunde konnte der TSV in der Landeshauptstadt bereits einen 2:1-Erfolg verbuchen. Vieles spricht auch nun für den TSV: Eine gelungene Vorbereitung mit zahlreichen torreichen Testspielem – von denen kein einziges verlorenging –, gemeinsame Teamevents (die „Schwäbische Zeitung“ berichtete) sowie eine positive Turnierteilnahme bei der WFV-Futsalrunde brachten das Team nicht nur in Form, sondern auch ein Stück näher zusammen.

„Die Stimmung ist gut in der Mannschaft. Das wollen wir nun auch auf dem Platz zeigen“, sagt TSV-Spielführerin Mona Blank und fügt hinzu: „Wir wollen dabei das umsetzen, was uns die Trainer vorgeben und uns selbst mehr belohnen für unsere Arbeit.“

Die Gegner spielen dabei auf den ersten Blick keine Rolle. „Klar wollen wir gleich Punkte holen, aber wir haben uns in der Vorbereitung nur mit uns selbst, nicht mit unseren Gegnern beschäftigt“, sagt Haag. Spielführerin Blank ergänzt: „Wir haben uns fest vorgenommen, einen Sieg zu holen, ja. Wenn wir das umsetzen können, was wir in den Vorbereitungsspielen gezeigt haben, glaube ich, stehen den ersten drei Punkten in 2019 nichts mehr im Weg. Es liegt allein an uns.“

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