Neues Schulförderprogramm „Outdoor macht Schule“ ins Leben gerufen

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Noch bis 25. Juni kann man sich bewerben.
Noch bis 25. Juni kann man sich bewerben. (Foto: vaude/Bastian Morell)
Schwäbische Zeitung

Die Vaude-Sport-Albrecht-von-Dewitz-Stiftung unterstützt künftig Schulprojekte, die außerhalb des normalen Lehrplans die Themen Umwelt- und Naturschutz, alpine Sicherheit und Bergrettung behandeln. Für das Jahr 2020 stellt die Stiftung laut einer Pressemitteilung 20 000 Euro für Schulprojekte bereit.

Im Verlauf der vergangenen Monate seien bei bei der gemeinnützigen Stiftung viele Projektanträge von Schülern sowie deren Schulen eingegangen, die sich mit den Herzensthemen der Stiftung befassen. So erfahren insbesondere die Themen Umwelt und Naturschutz ein gesteigertes Interesse. Aber auch mit Sicherheitsaspekten im Bergsport möchten sich einige Schulklassen beschäftigen. „Hieraus wurde schnell ersichtlich, dass es einen gesteigerten Bedarf an Fördermitteln in diesem Bereich gibt“, schreibt die Stiftung.

Damit eine fortlaufende Förderung zur Bearbeitung dieser Themenfelder im Schulumfeld gesichert ist, hat die Stiftung nun das Schulförderprogramm „Outdoor macht Schule“ ins Leben gerufen, über das jährlich Stiftungsgelder der Albrecht-von-Dewitz-Stiftung für Projekte außerhalb des normalen Lehrplans ausgeschüttet werden. Die für 2020 eingeplanten Stiftungsgelder für das Projekt in Höhe von 20 000 Euro sollen für unterschiedliche Projekte eingesetzt werden und dadurch einem möglichst großen Kreis eine Förderung gewährleisten, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Daher seien Anträge für eine Förderung von maximal 5000 Euro pro Projekt möglich. Schulen aus ganz Deutschland können sich bis 25. Juni bewerben. Auf der Homepage der Stiftung steht neben den Anforderungskriterien auch ein Online-Formular bereit, über das der Antrag für eine Förderung durch „Outdoor macht Schule“ eingereicht werden kann. Bewerben können sich Schulprojekte, die einen Fokus auf die Auseinandersetzung mit den Themen Umwelt und Naturschutz sowie alpine Sicherheit (inklusive Bergrettung) legen.

Über Projektwochen, Seminare oder einzelne Thementage können Schüler die Umwelt und deren Schutz thematisieren, können eigenständig ihre Ideen einbringen und umsetzen oder den Gemeinschaftsgedanken stärken. Wandertage unter Umweltgesichtspunkten, sogenannte Clean-Up-Aktionen oder Sicherheitsschulungen sind nur einige Beispiele für einen aktiven Einsatz von Schülern und Lehrern, die durch das Schulförderprogramm unterstützt werden. Der von der Stiftung bereitgestellte Fördertopf wird mit den Geldern aus einer derzeit laufenden Online-Spendenaktion aufgestockt. Diese werden in diesem Jahr verwendet, um ein Schulprojekt aus der Bodenseeregion zu unterstützen, das gesondert aus den eingehenden Bewerbungen gewählt wird.

Die gemeinnützige Albrecht-von-Dewitz-Stiftung mit Sitz in Tettnang im Bodenseekreis hat seit dem Jahr 2018 zur Aufgabe, nationale sowie internationale Projekte zu unterstützen, die laut ihrer Satzung aus den Themenbereichen Umwelt, Natur, Ökologie sowie alpine Sicherheit inklusive Rettung aus Lebensgefahr im alpinen Bereich stammen. Mit dem neuen Schulförderprogramm wird die Bedeutung dieser Themen auch für junge Menschen erneut unterstrichen, schreibt die Stiftung weiter.

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