Neue Bänke auf dem alten Friedhof und im Stadtgebiet

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Ein viele Jahre alter Wunsch des Stadtseniorenrates, in der Stadt mehr Bänke aufzustellen, wurde in den vergangenen Wochen vom B
Ein viele Jahre alter Wunsch des Stadtseniorenrates, in der Stadt mehr Bänke aufzustellen, wurde in den vergangenen Wochen vom Bauhof umgesetzt. Wie hier in der Pestalozzistraße, wo (von rechts) die zweite Vorsitzende Marianne Geiling, Vorsitzender Siegfried Brugger und Maria Schneider Plaztz genommen haben, sind im Stadtgebiet und auf dem alten Friedhof weitere Sitzmöglichkeiten aufgestellt worden. (Foto: sig)
Siegfried Großkopf

Die seit Jahren wiederholte Anregung des Stadtseniorenrats (SSR), auf dem alten Friedhof und im Stadtgebiet Ruhebänke aufzustellen, ist im Rathaus jetzt auf Gehör gestoßen. Wie Mitglieder in der jüngsten Sitzung des SSR berichteten, hat der Bauhof nun auf dem alten Friedhof sowie in der Hermann-/Loreto-/Pestalozzistraße neue Bänke installiert – oder ihre Aufstellung steht kurz davor. Die Bänke sollen auf Wunsch von St. Johann-Bewohnern auf dem Weg in die Kernstadt für eine Rastmöglichkeit sorgen.

Eine weitere Bank soll auf dem Anstieg zum Klinikum folgen. SSR-Vorsitzender Siegfried Brugger dankte dem Gemeinderat und dem Bauhof, dem Wunsch der Senioren jetzt nachgekommen zu sein. Im weiteren Verlauf der Sitzung verlas Vorstandsmitglied Klaus Hausmann einen Brief der Stadt, wonach der Antrag des SSR, den Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter an Gemeinderatssitzungen mit Rede-, aber ohne Stimmrecht teilnehmen zu lassen, abgelehnt wurde.

Nur in Einzelfällen möglich

Wie Bürgermeister Bruno Walter darin erklärte, kann der Gemeinderat laut Paragraph 33 der Gemeindeordnung (GO) sachkundige Einwohner und Sachverständige zur Anhörung hinzuziehen. Dies ist jedoch nur in einzelnen Angelegenheiten zulässig. Was bedeutet, wenn es um Angelegenheiten von Senioren geht, kann ein Mitglied des Stadtseniorenrats mit Rederecht hinzugezogen werden. Eine dauerhafte Hinzuziehung bei allen Angelegenheiten ist allerdings nicht vorgesehen. Das gilt auch für die beschließenden und beratenden Ausschüsse sowie die Ortschaftsräte.

Ein positives Resümee wurde über den Besuch des Stadtseniorenrats im Schloss Gießen gezogen und eine Anregung von Manfred Aumiller aufgenommen, bei künftigen Unternehmungen das Thema Barrierefreiheit zu berücksichtigen. Geplant sind im SSR Ausflüge mit dem städtischen Bus unter anderem zu Thermalbädern in der Region. Es werden noch Fahrer für den Bus gesucht, der acht Passagiere befördern kann, bei denen es sich nicht ausschließlich um Mitglieder des Stadtseniorenrats handeln muss. Eine Arbeitsgruppe des Gremiums kümmert sich nun um die Vorbereitungen.

Veranstaltung im „Ritter“ geplant

Die zweite Vorsitzende Marianne Geiling kündigte für Dienstag, 25. Juni, im Hotel „Ritter“ eine öffentliche Veranstaltung mit dem Tettnanger Hospizverein an, den Bianka Mosch in der Vorstandssitzung vorgestellt hatte.

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