Modulgebäude sorgt für mehr Platz

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 Das erste Büromodul hängt am großen Kran und ist auf dem Weg zu seinem Standort südlich der Klinik Tettnang.
Das erste Büromodul hängt am großen Kran und ist auf dem Weg zu seinem Standort südlich der Klinik Tettnang. (Foto: mcb)

Aus sieben Bürocontainern für Ärzte, inklusive einer kleinen Teeküche und einem Kopierraum im Erdgeschoss, sechs Arzt-Bereitschaftszimmern und zwei kleinen Bädern entsteht derzeit in zwei Tagen Bauzeit ein neues zweistöckiges „Gebäude“ der Klinik Tettnang. Alle neu möblierten und verkabelten Räume sind direkt von der Station 2 aus zu erreichen – das bedeutet weiterhin kurze Wege für die Mitarbeiter, das bedeutet aber auch und vor allem wieder mehr Platz für Patienten. Denn „der wird dringend benötigt“, erklärt Klinikleiterin Ingrid Jörg.

Aktuell sind die Arzt-Bereitschaftszimmer und –Büros der vier Kliniken (Innere Medizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Endoprothetik, Gynäkologie und Geburtshilfe) im gesamten Haus verteilt und oftmals aus Platznot heraus in Patientenzimmern untergebracht. Diese „Fehlbelegung“ wird in absehbarer Zeit Vergangenheit sein, denn Patientenzimmer werden dringenden denn je benötigt – elektive und akute erkrankte Patienten schätzen das medizinische Spektrum der Klinik Tettnang und die Atmosphäre sehr, sowohl das hier beheimatete zertifizierte Kontinenz- und Beckenbodenzentrum sowie das ebenfalls zertifizierte Diabeteszentrum betreuen nicht nur Patienten aus der Region.

Die Module hat der Medizin Campus Bodensee dank der Unterstützung durch die Zeppelin-Stiftung kaufen können, denn der Umzug in die neuen Büros und Bereitschaftszimmer in das neue „Gebäude“ ist keine Interims-, sondern eine Dauerlösung.

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