Länger, größer, bunter, vielfältiger

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 Das Auftaktkonzert der 1. KulTTour findet zwar erst am 26. Oktober statt. Doch (von links) Manfred Heller (Leiter Schulsoziala
Das Auftaktkonzert der 1. KulTTour findet zwar erst am 26. Oktober statt. Doch (von links) Manfred Heller (Leiter Schulsozialarbeit), die Jugendhaus-Mitarbeiter Henning Schulz und Katharina Noll sowie Musikschulleiter Wolfram Lutz machen für den SZ-Fotografen schonmal einen kleinen Soundcheck. (Foto: Oliver Kothmann)
Sportredakteur

Die Veranstaltungsbesuche sind kostenlos Für die Teilnahme an Workshops ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen unter Telefon 07542 / 556 65, per E-Mail

jugendhaus@jugendhaus-tettnang.de

oder im Internet unter

www.jugendhaus-tettnang.de

Mit einem Konzert der Gruppen „Start A Fire“ (Stuttgart), „I Saw Daylight“ (Ulm) und „Hearten The Weak“ (Memmingen) beginnt am Freitag, 26. Oktober, die „1. KulTTour“, die eine Weiterentwicklung der seit 2013 jährlich stattfindenden Tettnanger Jugendkulturwochen ist. Beschränkte sich das Jugendkulturwochenprogramm in den Vorjahren bislang auf eine Herbstferienwoche, so zieht sich die KulTTour nun über einen Zeitraum von rund neun Monaten hin, in denen immer wieder Konzerte, Filmnächte und Workshops für Kinder und Jugendliche veranstaltet werden. Außerdem sind die Angebote nicht mehr nur wie bisher im Jugendhaus in der der Tettnanger Schulstraße angesiedelt, sondern auch im Rathaus, in der Schillerschule und in der Musikschule.

Jugendhaus-Mitarbeiterin Katharina Noll erklärt die neue Struktur: „Die Veranstaltungsreihe heißt KulTTour. Sie ist geliedert in die ’Jugendkulturwochen’, als Projekt des Jugendhauses, in ’Kunst für Kinder in der Schillerschule’, das ein Projekt der Tettnanger Schulsozialarbeit ist und in ’KulTTour Rocks!’, als Projekt der Musikschule.“

Von 2013 bis 2016 war die Veranstaltung noch großteils aus dem Fördertopf der BKJ (Bundesvereinigung für Kulturelle Kinder- und Jugendbildung in Berlin) finanziert worden. Nach viermaliger Förderung kam 2017 dann das Signal aus Berlin, dass nun andere Projekte Vorrang eingeräumt bekämen. Mit vereinten Kräften von lokalen Sponsoren stellte Tettnang dann aber auch 2017 die Jugendkulturwochen auf die Beine. Und für 2018 traten die Kulturschaffenden in der Stadt nun mit der inhaltlich und zeitlich vergrößerten Version und in neuem Namensgewand quasi die Flucht nach vorne an, denn nur mit einem geänderten und erweiterten Konzept besteht offenbar die Chance, über kurz oder lang wieder in das BKJ-Förderprogramm aufgenommen zu werden.

„Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr dann wieder die Förderung bekommen. Sonst wird es schwierig“, sagt Katharina Noll, die sich in diesem Jahr über die Unterstützung der Schulsozialarbeit Tettnang, dem Lionsclub Tettnang/Montfort, der Firma ifm, der Stadtverwaltung und dem Spectrum - Kultur in Tettnang freuen darf. „Jetzt probieren wir das neue Format mal ohne BKJ, dann wird man das Ergebnis auswerten“, so Noll.

„Je mehr Geld uns zur Verfügung steht, desto bessere Sachen kann man natürlich machen“, betont ihr Arbeitskollege Henning Schulz die Bedeutung der Fördergelder.

Geld eingenommen wird bei der KulTTour nämlich kaum: alle Angebote sind für Teilnehmer und Besucher nämlich kostenlos.

Neu ist auch die Kooperation mit der Musikschule Tettnang. Musikschulleiter Wolfram Lutz freut sich schon auf die Reihe: „Für unsere Jugendlichen ist das eine tolle Sache. Und wenn so viele Tettnanger Institutionen an einem Strang ziehen, um die KulTTour zu ermöglichen, dann steigert das sicher auch aus Sicht dieser jungen Menschen nochmal den Stellenwert der Veranstaltung.“

Und Manfred Heller, Leiter der Tettnanger Schulsozialarbeit, findet: „Für einen Stadt in der Größenordnung Tettnangs ist die KulTTour ein Top-Act.“

Die Veranstaltungsbesuche sind kostenlos Für die Teilnahme an Workshops ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen unter Telefon 07542 / 556 65, per E-Mail

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