Kirchengemeinde organisiert Ausflug für Rollstuhlfahrer

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Die Ausflugsteilnehmer sind in der St. Georgskirche in Wasserburg zu Gast.
Die Ausflugsteilnehmer sind in der St. Georgskirche in Wasserburg zu Gast. (Foto: Sabine Pfeifer)
Schwäbische Zeitung

Schönstes Wetter und durch ein laues Lüftchen zum Glück nicht zu heiß, erlebten insgesamt 28 Rollstuhl- und Rollatorfahrer/innen und deren 22 Begleitpersonen einen wunderschönen Ausflug nach Wasserburg, der von der katholischen Kirchengemeinde St. Gallus in Kooperation mit der Katholischen Sozialstation organisiert wurde.

Nachdem die Fahrt dieses Jahr durch die Bürgerbusse aus Neukirch, den „BerTTI“ aus Tettnang und den Bus der Fraternität Friedrichshafen unterstützt wurde, fanden laut einer Mitteilung der Pfarrbüros alle Beteiligten einen Platz in den restlichen privaten Fahrzeugen und fuhren bis zur St. Georgskirche auf der Halbinsel Wasserburg.

Dort berichtete Diakon Hagelstein Historisches über den Hl. Georg und die Kirche und alle genossen in der Kühle der Kirche einen kleinen geistlichen Impuls, heißt es weiter. Im Anschluss daran stärkte man sich gegenseitig mit „Georgswasser“. Gleich in der Nachbarschaft ging es danach auf die Terrasse der „Seekrone“ zu Kaffee und Kuchen und reichlich Wasser gegen den Durst. Für musikalische Unterhaltung sorgte dabei eine Teilnehmerin, die im Lokal ein Klavier entdeckte und spontan fröhliche alte Lieder spielte, so dass die ein oder andere kurzerhand mitsang. Von dort waren es nur ein paar Schritte zur Anlegestelle des Schiffes, das die ganze Gesellschaft von Wasserburg nach Friedrichshafen brachte. Diese Schifffahrt wurde durch eine private Spende von 500 Euro möglich, welche die Veranstalter im Vorfeld bekamen. Insgesamt 14 Autofahrer konnten dieses Vergnügen jedoch nicht mitmachen, da sie in Friedrichshafen von glücklichen und zufriedenen Schifffahrern erwartet wurden und diese dann wieder zurück nach Tettnang oder Neukirch nach Hause brachten.

Ehrenamtliches Engagement

Schon seit vielen Jahren ermögliche die Katholische Kirchengemeinde St. Gallus in Kooperation mit der Katholischen Sozialstation diesen Ausflug für Menschen, die sonst nicht mehr auf Reisen gehen könnten. Zur medizinischen Absicherung ist auch immer ein Arzt mit dabei. Diese Veranstaltung sei nur möglich durch das große ehrenamtliche Engagement von etlichen Gemeindemitgliedern, die sich als Fahrer, oder Begleitpersonen dafür zur Verfügung stellen, schreibt das Pfarrbüro weiter.

Viele seien schon seit Jahren mit dabei. Hauptverantwortlich für den reibungslosen Ablauf ist demnach vor allem Irene Frei zu nennen, der laut den Organisatoren ganz besonders ein Dankeschön gilt.

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