Joey Kelly: „Ein Erfolgsgeheimnis für die Fitness gibt es nicht“

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Joey Kelly, Promi mit viel Ausdauer, kommt am Bähnlesfest-Sonntag, 9. September, nach Tettnang. (Foto: pr)

Einer neuen Herausforderung stellt sich Joey Kelly: Am Bähnlesfest am Sonntag tritt der 39-Jährige in einem Ballsport-Vierkampf zusammen mit Sven Empen an. „Versenkt Empen/Kelly“ heißt es dann in der Karlstraße. SZ-Redakteur Roland Weiß hat ihn dazu befragt.

SZ: Herr Kelly, war Ihnen Tettnang vor der Anfrage von Sven Empen ein Begriff?

Joey Kelly: Nein, Tettnang kannte ich bis dahin nicht.

SZ: Sie erhalten sicher eine Vielzahl an Anfragen. Was reizt Sie an jener von Sven Empen?

Kelly: Herr Empen ist ein guter Bekannter von Leuten, mit denen ich zusammenarbeite, daher die Verbindung. Ich freue mich sehr auf die Veranstaltung.

SZ: Als Fun- und Ausdauersportler haben Sie sich einen Namen gemacht. Aber wie verstehen Sie sich mit den Ballsportarten?

Kelly: Eigentlich bin ich bei Ballsportarten nicht so stark. Ich gebe zwar immer alles, aber ohne entsprechendes Training liegen mir die Ballsportarten nicht so sehr.

SZ: Es heißt, eine Wette stand am Anfang Ihres sportlichen Werdegangs. Welche war dies denn?

Kelly: Meine Schwester Patricia hatte mir damals nicht zugetraut, dass ich einen Triathlonwettkampf, zu dem sie sich angemeldet hatte, ebenfalls durchstehe. Letztendlich hatte sie dann den Wettkampf wegen Krankheit abgesagt und ich bin unter großer Anstrengung als Vorletzter ins Ziel gekommen.

SZ: Was sagen Sie Menschen, die sich fragen, wie Sie all diese Herausforderungen meistern konnten?

Kelly: Meines Erachten kann jeder Mensch, der gesund ist, diese Herausforderungen leisten. Es kommt nur darauf an, dass man sich ein Ziel vor Augen hält und kontinuierlich trainiert.

SZ: Gibt es ein Erfolgsgeheimnis für Ihre Fitness?

Kelly: Ein Geheimnis gibt es nicht. Neben dem regelmäßigen Training sind eine gesunde, ausgewogene Ernährung und Regenerationsphasen nach den Wettkämpfen wichtig.

SZ: Wie geht es Ihnen körperlich, was haben Sie hinter, was vor sich?

Joey Kelly: In diesem Jahr habe ich schon einen mehrtägigen Lauf über den zugefrorenen Baikalsee, eine Durchquerung der USA von der West- zur Ostküste und die Befahrung des Nordseeradwanderwegs in Großbritannien absolviert. Einen Tag vor der Veranstaltung in Tettnang werde ich an einem 100-Kilometer-Lauf im Harz teilnehmen. Im Oktober möchte ich den Köln-Marathon laufen, im November habe ich einen 24 Stunden-Lauf, und 2013 soll es nochmals zum Baikalsee gehen.

SZ: Zunächst haben Sie sich als Musiker Bekanntheit erworben. Wie hat sich dies durch die Betonung des Sports, des Ultrasports verschoben? Vermissen Sie hier etwas?

Kelly: Die Musik hat mich 30 Jahre meines Lebens begleitet und die Auftritte mit meiner ganzen Familie waren eine tolle Zeit. Mit dem Sport habe ich bereits während der Zeit begonnen, als ich mit meiner Familie noch ausgiebig tourte. Ich vermisse jedoch nichts.

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