Im Torschloss erinnern Papier-Friedenstauben an Hiroshima und Nagasaki

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 Im Torschloss „flattern“ die Origami-Tauben umher.
Im Torschloss „flattern“ die Origami-Tauben umher. (Foto: anrö)
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Einige Aufmerksamkeit hat die Anbringung eines Schwarms von Friedenstauben aus Papier im Tettnanger Torschloss am Samstagvormittag erregt. Ganz einfach war es nicht, das Netz mit den handgefertigten Origami-Tauben, die an die Jahrestage der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki erinnern sollen, am vorgesehenen Platz an der Decke des Torschlosses zu befestigen. Doch die Berechnungen von Hans Schöpf, dem Initiator der Aktion, gingen auf und bald hatten die weißen Tauben dank zahlreicher helfender Hände, einer Leiter und dem mutigen „Freeclimber“ Dominik ihre Bleibe gefunden. Mit dieser Installation und weiteren Aktionen wünscht sich die Initiative „Mayors for Peace“, Aufmerksamkeit für den aktuellen Umgang einiger Staaten mit Atomwaffen zu erregen und ein Zeichen für Frieden zu setzen. Um die Tauben zu sehen, genügt im Torschloss ein Blick nach oben. Sie bleiben dort für eine Woche. Foto: anrö

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