ifm landet unter deutschen Arbeitgebern auf Platz 94

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Die Produktion bei ifm: Mitarbeiter bewerten ihr Unternehmen insgesamt als gut.
Die Produktion bei ifm: Mitarbeiter bewerten ihr Unternehmen insgesamt als gut. (Foto: Fotos: ifm electronic)
Schwäbische Zeitung
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Der Sensor- und Steuerungstechnikhersteller ifm electronic erhält das Siegel „Top nationaler Arbeitgeber 2018“. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Essen und dem Hauptentwicklungsstandort Tettnang belegt in diesem Jahr Platz 94 (2017: 335). Im Branchenranking („Elektronik und Elektrotechnik, medizinische Geräte“) liegt ifm auf Platz 8 (2017: 24). An dem Siegel nehmen automatisch Unternehmen ab einer Größe von 500 Mitarbeitern in Deutschland teil. ifm-Personalgeschäftsführer Steffen Fischer freut sich über die Platzierung und sagt: „Diese öffentliche Kontrolle ist gut.“

Auf die Bewertung oder die Vergabe des Siegels haben die teilnehmenden Unternehmen keinen Einfluss. In Kooperation mit dem Magazin Focus analysiert das Marktforschungsinstitut Statista gemeinsam mit dem Arbeitgeberbewertungsportal Kununu Fragebögen von Xing-Mitgliedern, aber auch Unternehmensbewertungen auf der Plattform Kununu. Aus diesen Daten bildet Statista einen Wert, auf dem die Platzierung beruht.

ifm taucht schon seit einigen Jahren in der Rangliste auf. Steffen Fischer sagt, dass er Unternehmensbewertungen im Internet durch Mitarbeiter als wichtige Rückkopplungsmöglichkeit sieht. Zwar gebe es auch interne Mechanismen, aber die öffentlichen Plattformen ließen wichtige Rückschlüsse zu. Natürlich müsse man die Bewertungen und Kommentare reflektiert betrachten: Da sei natürlich die Höchstbewertung durch den überzeugten Mitarbeiter ebenso vertreten wie der Frust eines Bewerbers, der eine Stelle nicht bekommen habe. Trotzdem: „Die Verbesserungsvorschläge nehmen wir gern auf.“

Auch Bewerber nutzen Plattformen wie Kununu, um sich über mögliche Arbeitgeber zu informieren. Das stelle er auch in Bewerbungsgesprächen fest, sagt Fischer. Viele Gesprächspartner seien sehr gut informiert: zum einen durch die Eigendarstellung der Unternehmen, zum anderen eben durch Bewertungen. „Hochglanz glaubt sowieso keiner“, sagt Fischer.

Neu in diesem Jahr ist die Kategorie Arbeitsklima. Hier liegt das Unternehmen auf Platz 33, und damit noch vor Unternehmen wie innogy, Puma oder BMW. ifm hat etwa 6700 Mitarbeiter weltweit, rund 3300 davon im Bodenseegebiet, und einen Umsatz von voraussichtlich 880 Millionen Euro im Jahr 2017.

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