Haus der Pflege Dr. Albert Moll feierlich eröffnet

Lesedauer: 4 Min
 Bei der Eröffnung des Hauses der Pflege Dr. Albert Moll gibt es von Geschäftsführerin Stefanie Locher und dem Vorstandsvorsitze
Bei der Eröffnung des Hauses der Pflege Dr. Albert Moll gibt es von Geschäftsführerin Stefanie Locher und dem Vorstandsvorsitzenden Berthold Broll Blumen für die Pflegeleitung des Hauses. (Foto: sig)
sig

Mit Bewohnern, Mitarbeitern, den am Bau Beteiligten und vielen Gästen hat die Stiftung Liebenau am Freitagnachmittag das Haus der Pflege Dr. Albert Moll im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes feierlich eröffnet. Die Pfarrer Rudolf Hagmann und Thomas Wagner erbaten den himmlischen Segen für alle, die hier leben und arbeiten, und die Geschäftsführerin der Unternehmen der Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume, Stefanie Locher, stellte diese besondere Einrichtung vor.

„Bleiben Sie dem Haus gewogen“, rief Vorstandsvorsitzender Berthold Broll allen entgegen, die mit dem Haus verbunden sein werden. Sein besonderer Dank galt dem Architektenteam Bader Architekten mit Harald Bader. Broll begründete denen, die es noch nicht wissen, was es mit dem Namen Dr. Albert Moll auf sich hat, und die enge Verknüpfung des Geheimrates und Tettnanger Ehrenbürgers mit der Stadt Tettnang. Moll, so Broll, habe maßgeblichen Anteil an der Geschichte und Entwicklung der Stiftung Liebenau.

Pfarrer Rudolf Hagmann nannte die Eröffnung des Hauses zwei Tage vor Pfingsten einen vortrefflichen Termin. Er lobte, in dem neuen Haus der Pflege Menschen zu beheimaten, und dankte den Mitarbeitern dafür, da zu sein, damit andere leben können. Pfarrer Thomas Wagner erinnerte daran, dass ältere Menschen behütete Lebensräume brauchen, nachdem Familien oft an ihre Grenzen kämen, die Kraft für Pflege aufzubringen.

Als Fan des Hauses outete sich Bürgermeister Bruno Walter, der erst am Vormittag mit einer Schweizer Delegation zur Besichtigung gekommen war. Schon vor einer Woche hatte er sich das Haus angesehen, dem er ein großes Kompliment machte. Die Jüngeren hätten die Verpflichtung, für Ältere eine Heimat zu schaffen, wo sie sich wohl, geborgen und heimisch fühlen können, auch wenn es nicht ihr früheres Zuhause ist, sagte er. Sein Lob galt auch den Architekten. Der Wunsch des Bürgermeisters: Es mögen Menschen gefunden werden, die den Pflegeberuf ergreifen und in der Lage seien, Menschlichkeit und Menschenwürde zu vermitteln.

Geschäftsführerin Stefanie Locher stellte dann das Haus mit seinen drei Wohn- und Pflegegemeinschaften mit einem fast „Hotel-Charakter“ vor und streifte die eingebrachten Ideen. Ihr mit Blumen sichtbarer Dank galt den Pflegeleitungen und Heimleiter Norbert Schuster, der den Nachmittag moderierte. Ein Klarinettenquartett der Städtischen Musikschule sowie eine Querflötistin umrahmten die Eröffnung musikalisch, ehe die Einrichtung inspiziert wurde.

Mehr zum Thema
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen