Handwerk trifft Kunst zum fünften Mal

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Farben und Formen sind die Markenzeichen von „Handwerk trifft Kunst“: Auf viele Kunstfreunde freuen sich in diesem Jahr (von lin
Farben und Formen sind die Markenzeichen von „Handwerk trifft Kunst“: Auf viele Kunstfreunde freuen sich in diesem Jahr (von links) Herbert John, Elke Hirscher, Winfried Ruetz, Walter Amann, Lydia Günthör, Rita Ruetz und Wolfgang Knöpfler. Es fehlt Petra Schulz. (Foto: Manfred Ehrle)
Manfred Ehrle

Seit nunmehr fünf Jahren bietet die Ausstellung „Handwerk trifft Kunst“ bei Argentalelektrik Winfried Ruetz eine Plattform für regionale und heimische Künstler verschiedenster Stilrichtungen. Vom 9. März bis zum 5. April zeigen sechs Kunstschaffende aus Tettnang ihre ganz besonderen und persönlichen Einblicke.

Eröffnet wird die Langnauer Galerie durch Regierungspräsident Klaus Tappeser, Landrat Lothar Wölfle und der Gesangsgruppe „Six Pack“. Erstmalig zeigt der Tettnanger Walter Amann was in ihm und in seinen Skulpturen steckt. Metall, Holz und Sandstein sind seine Grundmaterialien, die er sehr professionell zu Formen und ansehnlichen Objekten gestaltet. Aus einer Idee entwickelt der Elektromeister sein späteres Kunstwerk und verleiht ihm Natürlichkeit durch das Einbrennen von Leinöl und dem Ansetzen von Patina und Rost.

Von Anfang an ist Lydia Günthör in Langnau mit dabei und auch in diesem Jahr zeigt sie mit neuen Acrylwerken ihr Können. Eine enorme Naturverbundenheit beweist sie beispielsweise mit den „Blühstreifen am Hopfengarten“, welche viel Leidenschaft und Farbe gekonnt in Szene setzen.

Seit ihrer Kindheit ist die Tettnanger Geschäftsführerin Petra Schulz von der Malerei fasziniert. In der nunmehr 35-jährigen künstlerischen Tätigkeit hat sie einen einzigartigen Stil in der Acryltechnik entwickelt und malt „spontane Impressionen mit Inhalt“.

Gleich drei kreative Köpfe kommen aus dem Argental. So präsentiert Wolfgang Knöpfler in realen Darstellungen seine Landschaftsansichten, Vögel oder Sonnenuntergänge. Der agile Jungrentner hat sich alles selber beigebracht und findet in der Malerei seinen ganz persönlichen Ausgleich und die Erfüllung.

Genauso geht es auch Elke Hirscher mit der Pouring-Technik. Sie schafft für sich und den Betrachter gewisse Wohlfühlmomente und ein Zusammenspiel von Farben und abstrakten Motiven. Beide zeigen ihre Werke erstmalig der Öffentlichkeit.

Etwas mehr Ausstellungserfahrung hat dafür Herbert John, der wieder mit seinen Windspielen und Glasbildern aufwartet. Auch eine ganze Skulptur aus Glas und sein neuestes Werk „Die Evolution des deutschen Feldhasen“ werden wahrlich zu begeistern wissen.

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