Gute Nachrichten für Bierfreunde: Tettnanger Hopfenpflanzer erwarten eine sehr gute Ernte

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Hopfen in Tettnang-Kau: Auch Biolandwirte dürfen Pflanzenschutzmittel einsetzen, das ist vor allem Kupfer.
Hopfen in Tettnang-Kau: Auch Biolandwirte dürfen Pflanzenschutzmittel einsetzen, das ist vor allem Kupfer. (Foto: Mark Hildebrandt)

Die Ernteschätzung für den Tettnanger Hopfen prognostiziert eine Gesamtmenge von 51.436 Zentnern für das Jahr 2019. Das bezieht sich auf eine Gesamtanbaufläche von 1437,74 Hektar. Zwar werden bei allen Hopfensorten Steigerungen im Ertrag erwartet, besonders groß dürfte dies absolut bei der Bittersorte Herkules ausfallen. Hier wird mit einem Mehrertrag von 4622 Zentnern gerechnet (gesamt 15.750 Zentner), die Fläche ist allerdings auch um 27,31 auf 262,33 Hektar gewachsen.

Die Aromasorte Tettnanger hat jedoch auch weiterhin die größte Fläche und den größten Ertrag. Hier liegt die Erwartung bei 19.571 Zentnern (Ernte 2018: 17.993), die Fläche ist dabei um fast 18 auf etwa 732 Hektar reduziert worden.

Die größte relative Veränderung bei der Erwartung gibt es bei der Aromasorte Spalter Select. Die Schätzung liegt bei einer Menge von 500 Zentnern (Ernte 2018: 237). Hier ist die Fläche von 11,3 auf 19,5 Hektar angewachsen. Die Sorte mit dem drittgrößten Ertrag, Hallertauer Mittelfrüh, wird mit 4000 Zentner ertragsmäßig etwas stärker als bei der Ernte 2018 (3579 Zentner) erwartet. Allerdings hat sich die Fläche um etwa acht Hektar auf 139 Hektar verringert.

Bei der Sorte mit dem geschätzt viertgrößten Ertrag, Perle, werden in diesem Jahr 2445 Zentner Ertrag erwartet (Ernte 2018: 1742 Zentner). Hier gibt es flächenmäßig die zweitgrößte absolute Steigerung um 17,55 auf 75,05 Hektar. (hil)

Stolze 51.436 Zentner sind prognostiziert. Wenn es so kommt, reicht die Ernte fast bis an die Bestmarke von 1997 heran. Dabei ändert sich das Sortiment durch den Klimawandel.

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Die Ernteschätzung für den Tettnanger Hopfen prognostiziert eine Gesamtmenge von 51.436 Zentnern für das Jahr 2019. Das bezieht sich auf eine Gesamtanbaufläche von 1437,74 Hektar. Zwar werden bei allen Hopfensorten Steigerungen im Ertrag erwartet, besonders groß dürfte dies absolut bei der Bittersorte Herkules ausfallen. Hier wird mit einem Mehrertrag von 4622 Zentnern gerechnet (gesamt 15.750 Zentner), die Fläche ist allerdings auch um 27,31 auf 262,33 Hektar gewachsen.

Die Aromasorte Tettnanger hat jedoch auch weiterhin die größte Fläche und den größten Ertrag. Hier liegt die Erwartung bei 19.571 Zentnern (Ernte 2018: 17.993), die Fläche ist dabei um fast 18 auf etwa 732 Hektar reduziert worden.

Die größte relative Veränderung bei der Erwartung gibt es bei der Aromasorte Spalter Select. Die Schätzung liegt bei einer Menge von 500 Zentnern (Ernte 2018: 237). Hier ist die Fläche von 11,3 auf 19,5 Hektar angewachsen. Die Sorte mit dem drittgrößten Ertrag, Hallertauer Mittelfrüh, wird mit 4000 Zentner ertragsmäßig etwas stärker als bei der Ernte 2018 (3579 Zentner) erwartet. Allerdings hat sich die Fläche um etwa acht Hektar auf 139 Hektar verringert.

Bei der Sorte mit dem geschätzt viertgrößten Ertrag, Perle, werden in diesem Jahr 2445 Zentner Ertrag erwartet (Ernte 2018: 1742 Zentner). Hier gibt es flächenmäßig die zweitgrößte absolute Steigerung um 17,55 auf 75,05 Hektar. (hil)

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