Gisbert Hoffmann führt Senioren durch St.-Georgs-Kapelle

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Die Gruppe vor der Kapelle.
Die Gruppe vor der Kapelle. (Foto: sig)

Rund 100 Senioren sind am Dienstagnachmittag der Einladung des Seniorenrats in die St.-Georgs-Kapelle gefolgt, wo sie vom Vorsitzenden des Förderkreises Heimatkunde, Gisbert Hoffmann, in die Geheimnisse der Kirche eingeweiht wurden. Vom Vorsitzenden des Seniorenrats, Siegfried Brugger, auf dem Rathausplatz begrüßt, war die Kapelle anschließend fast vollbesetzt, als der Herausgeber des Buches „Kapellen in Tettnang und Meckenbeuren“, die Geschichte des Gotteshauses mit ihren Kunstgegenständen bis zum wunderschönen Hochaltar aus der Feuchtmayer-Werkstatt schilderte. Dass der Hochaltar aus der Schlosskapelle des neuen Schlosses stammt und um 1755 entstand, war nicht jedem bewusst. Ebenso wenig, dass der Ursprung der Kapelle auf Graf Wilhelm II. von Montfort zurückgeht. Der Vorgängerbau wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und diente vermutlich den Grafen von Montfort in der nahen Burg als Gotteshaus. Graf Johann X. ließ im Jahr 1682 die heutige Kapelle durch den Vorarlberger Baumeister Heinrich Bader neu errichten. Heute ist die Kapelle im Anbau auch beliebtes Ziel von Pilgern, die gegen eine Spende auch hier übernachten können. sig / Foto: sig

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