Gewohnter Ansturm beim Gebrauchtradmarkt

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Gute Beratung gehört beim Gebrauchtradmarkt an der Manzenbergschule dazu, im Bild Bernadette Locher und Tilmann Kugel.
Gute Beratung gehört beim Gebrauchtradmarkt an der Manzenbergschule dazu, im Bild Bernadette Locher und Tilmann Kugel. (Foto: Yeldem Sir)
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Traditionell am ersten Samstag nach den Osterferien geht der Gebrauchtradmarkt auf dem Schulhof der Manzenbergschule in Tettnang über die Bühne. Dazu laden ADFC Bodenseekreis und die Tettnanger Grünen ein – so auch in diesem Jahr.

Wer sein Rad verkaufen wollte, konnte von 9 bis 10 Uhr sein Fahrrad oder den Anhänger vorbeibringen. Diese wurden dann von Mitarbeitern der ADFC auf Verkehrssicherheit, Bremsen und Luft in den Reifen geprüft. Zudem war eine Vermittlungsgebühr von acht Euro zu zahlen sowie nach einer Schwanke-Liste oder mit Hilfe der Experten den Wert des Fahrrads zu ermitteln. „Es ist auch wichtig, dass die Fahrräder geputzt ankommen, da die Käufer an erster Stelle auf das Aussehen achten“, so Tilmann Kugel vom ADFC, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club.

Jedes Rad bekam danach ein gelbes Schild mit Preis und Verkäufernummer. Somit ließ sich durch die jeweilige Nummer das Fahrrad dem Verkäufer zuordnen.

In der Zeit von 10 bis 12 Uhr konnten Interessenten dann mit den Gebrauchträdern Probe fahren und wurden von 17 Helfern der Bündnis-Grünen und des ADFC beraten. „Viele sind gerade an Gebrauchträdern sehr interessiert, da diese preisgünstiger sind“, begründete Tilmann Kugel den Ansturm auf die Räder bei der Eröffnung. „Damit niemand mit dem Fahrrad gehen kann, ohne es zu bezahlen, haben wir diesen Bereich abgesperrt“, sagte Hans Schöpf, der für die Grünen im Stadtrat sitzt.

Ein E-Bike, aber keine Anhänger

Während des Gebrauchtradmarktes bot die Schulsozialarbeit mit der Klasse 7a der Gemeinschaftsschule Tettnang Kaffee und Kuchen an, um etwas für ihre Klassenfahrt beizusteuern, so die Klassenlehrerin Karen Fritz.

Ab 12 Uhr konnten die Verkäufer bei Verkauf ihres Rades das Geld abholen und bei Nichtverkauf wieder ihr Fahrrad mitnehmen.

Die Auswahl der Gebrauchträder war groß. 135 Fahrräder wurden abgegeben, darunter Kinderräder, Erwachsenenräder und ein E-Bike. Diesmal waren keine Kinderanhänger dabei. 63 Räder wurden verkauft, womit eine Verkaufsquote von 46 Prozent erzielt wurde.

Zusätzlich spendete das Organisationsteam drei Gebrauchträder an das Asylnetzwerk Tettnang.

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