Elektronikmuseum verschiebt Saisonstart

 Museumsführer Karl Ludewig ist eifrig beim Umbau der Ausstellung dabei.
Museumsführer Karl Ludewig ist eifrig beim Umbau der Ausstellung dabei. (Foto: Rainer Specker)
Schwäbische Zeitung

Normalerweise öffnet das Elektronikmuseum Tettnang zusammen mit dem Stadtmuseum am 1. April für die neue Saison. Da die Sieben-Tages-Inzidenz von Corona-Neuinfektionen im Bodenseekreis nun bereits über 100 liegt wird das Elektronikmuseum Tettnang also am 1. April noch nicht öffnen.

Intern haben die Aktiven des Fördervereins die Ausstellung laut Pressemitteilung passend zum Jubiläum „100 Jahre Rundfunk“ umgebaut: An die Stelle der vielen Saba-Geräte, die über die letzten beiden Jahre als Themenschwerpunkt zu sehen waren, treten nun historische Rundfunkempfänger aus den Anfängen bis hin zu Geräten aus der Gegenwart.

Es sind neben einigen weiterhin ausgestellten historischen Geräten der Firma Saba, die auch in Friedrichshafen produzierte, auch solche der ehemaligen Kressbronner Firma FEA sowie der ehemaligen Firma Oligmüller aus Weingarten zu sehen.

Highlight dürfte eine Rundfunkempfangsanlage aus 1927 sein, mit Empfänger der Firma Seibt mit passender Rahmenantenne, Trichterlautsprecher und Stromversorgung aus dieser Zeit (im Bild ganz oben auf dem Podest), sowie einige Detektorempfänger aus der ganz frühen Zeit des Rundfunks in den 1920’er-Jahren.

Die Mitglieder des Fördervereins freuen sich der Pressemitteilung zufolge sehr auf den Tag, an dem das Museum wieder öffnen darf und bitte um Geduld: „Bitte informieren Sie sich auf der Website des Elektronikmuseums www.emuseum-tettnang.de über aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten. Der Öffnungstermin wird dort rechtzeitig bekanntgegeben.“

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