Eine Tour, die auch die Neulinge begeistert

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Dank blauem Himmel und bester Sicht wird die Gipfelrast zum besonderen Erlebnis.
Dank blauem Himmel und bester Sicht wird die Gipfelrast zum besonderen Erlebnis. (Foto: Fredy Breyer)
Schwäbische Zeitung

Die Freizeitabteilung des TSV Tettnang hat bei Kaiserwetter eine genussvolle Bergtour auf die Kellaspitze (2017 Meter) unternommen. Die Kellaspitze am Stafelfedergrat ist der geografische Mittelpunkt Vorarlbergs, die Teilnehmer durften sich auf eine abwechslungsreiche Tour mit Gipfelkraxelei freuen.

Los ging die Tour oberhalb von Marul auf 1150 Metern im Großen Walsertal mit dem Aufstieg über blumige, sattgrüne Wiesen und kurze Stücke durch duftende Tannenwälder. Über die Stafelfelder-Alpe in Richtung Bettlerstapfa ging es zügig bergauf. Ab Mitte der Tour wechselte die Landschaft in felsiges Gelände. Hier zahlte sich die gute Wanderausrüstung aller Teilnehmer beim Kraxeln durch die plattigen Felspassagen mit Drahtseilen und Trittbügeln aus.

Klare Sicht über die Alpengipfel

Nach dem Übergang ins felsige Gelände mit einigen steilen, seilgesicherten Wegstrecken verlangte der Weg den Tourengehern neben Konzentration auch einige Anstrengung ab. Nach knapp drei Stunden erreichten die 14 Wanderer den Gipfel und wurden mit fantastischer, klarer Sicht über die Alpengipfel der Region belohnt – und mit viel Sonne, die spätsommerwarm vom wolkenlosen Himmel strahlte. Die Ruhe und der Blick über die noch schneefreien Alpengipfel des Säntis, der Schesaplana (2965 Meter) hinter dem Tiefenseesattel, die Silveretta und sogar manche Rätikongipfel bis hin zu den Damülser Bergen im Norden entlohnte alle Teilnehmer und machte die Gipfelrast zu etwas ganz Besonderem.

Wie immer ging der Abstieg schneller, nach etwa drei Stunden war die Gruppe wieder in Marul und ließ die Tour auf der Terrasse der Walserklause ausklingen.

Die Bergtour bot viel Abwechslung, Spaß und Natur pur. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass sie bei der nächsten Tour wieder mit dabei sein wollen. Besonders freute den Tourführer Fredy Breyer, dass auch die „Gebirgsneulinge“, die zum ersten Mal diese Art Felspassagen mit Bravour gemeistert hatten, nach fünf Stunden mit einem strahlenden Lächeln die Heimfahrt antraten.

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