Ecko Camp begeistert Kinder und Trainer

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Fußball-Freestyler zeigt Kindern, was mit einem Ball so alles geht
Beim Ecko-Camp in Tettnang ist der Profiball-Künstler ein gefragter Star. Warum, zeigt das Video.
Redaktionsleiter
Schwäbische Zeitung

Mit großer Begeisterung sind am Wochenende 75 Kinder im Alter zwischen sieben und 14 Jahren beim Ecko Camp des TSV Tettnang auf dem Sportplatz Ried dabei gewesen, darunter neun Mädchen. Einen beeindruckenden Auftakt gab es am Freitag mit Profi-Freestyler Patrick Bäurer. Das Ganze mündete dann im DFB-Fußballabzeichenturnier am Sonntag.

Wie alt er ist, wie er Freestyler geworden sei, ob er eine Freundin habe: Die Kinder fragten Patrick Bäurer Löcher in den Bauch. Mit dem Ball habe er als Kind angefangen und sich immer mehr Tricks beigebracht. Irgendwann sei das zum Beruf geworden, sagte der Sportler. Aber wichtig sei es auch, die Schule fertigzumachen, betonte er. Szenenapplaus von den Eltern, leise Buhrufe der Kinder.

Was er dann auf die Wiese zauberte, war beachtlich. Im Takt der Musik wirkte der Ball, als klebe er an Bäurer. Die Kinder waren begeistert, sie sahen das Ganze ja gleich zweimal – morgens und abends. Die Eltern waren auch angetan.

18 Trainer waren an den drei Tagen im Einsatz. Hinzu kamen noch zahlreiche freiwillige Helfer. Um die Hauptorganisation kümmerte sich Karin Rasch-Boos, um die DFB-Abzeichen René Barthel. Die Mini-WM lag bei Mona Blank. Für die Verpflegung sorgten Yvonne Braun und Ela Barthel.

„Das Ecko Camp 2018 war super, es hat 2016 und 2017 noch getoppt“, bilanziert Karin Rasch-Boos im Nachgang. Es waren fünf Trainingsgruppen à 15 Kinder, die vormittags und nachmittags zweieinhalb Stunden Training hatten.

Am Samstag stand für jede Gruppe neben dem Gruppentraining ein spezielles Technik-, Rhythmus- und Schnelligkeitstraining auf dem Programm, das von den Trainern Pius Miola und Herbert Seelos geleitet wurde. Am Sonntagvormittag machten die jüngeren Kinder das DFB-Schnupperabzeichen, die Großen spielten eine Mini-WM, am Nachmittag machten die älteren Gruppen dann das DFB-Abzeichen, die Kleinen spielten im Gegenzug eine eigene WM.

Das Freibad Tettnang gewährte den Kindern drei Tage freien Eintritt. Als wichtigstes Utensil bei der Hitze bezeichnete Rasch-Boos die von Vaude gesponserten Trinkflaschen.

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