Das Baugerüst kommt weg

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 Fördervereinsvorsitzender Helmut Schmid begutachtet sden Fortschritt der Sanierungsmaßnahmen an der Kapelle Wielandsweiler.
Fördervereinsvorsitzender Helmut Schmid begutachtet sden Fortschritt der Sanierungsmaßnahmen an der Kapelle Wielandsweiler. (Foto: Manfred Ehrle)
Manfred Ehrle

Die Marien-Kapelle in Wielandsweiler ist derzeit hinter einem hohen Baugerüst versteckt. Grund dafür ist die Sanierung der kompletten Außenfassade und des kleinen Turms mit Glocke. „Nach der Generalrestaurierung vor 15 Jahren hat die Witterung speziell dem Holztäfer, der Eingangstür und dem Außenbereich massiv zugesetzt“, sagt der Vorsitzende des Kapellenvereins Helmut Schmid. Damals hatte sich der „Verein zur Förderung der Dorfkapelle“ gegründet und kümmert sich seither gemeinschaftlich um das elegante Bauwerk.

Das Zurückschneiden der Hecke und des Rasens sind nur einige wenige Tätigkeiten, die der Vorstand persönlich übernimmt, auch die Öffnung und Schließung an Sonn- und Feiertagen zählen zu seinen Aufgaben. Insgesamt 19 Mitglieder hat der eingetragene Verein, wobei nur Einwohner aus und um Wielandsweiler mitmachen können. Nicht nur das Kapellenbauwerk ist mittlerweile im Eigentum des Vereines, sondern seit ein paar Jahren auch das Grundstück auf dem das Schmuckstück steht.

Maiandacht mit Pfarrer Hangst

Der Platz wurde von Gebhard Nuber kostenlos zur Verfügung gestellt. Man vermutet, dass das zwanzig Quadratmeter große Kleinod an der Kreisstraße bereits im Jahr 1636 während des „Schwedenkrieges“ zur Abwehr der Pest erbaut wurde. Mehrere Erhaltungsmaßnahmen sind seither in größeren und kleineren Abständen gemacht worden. Blitzsauber steht die Kapelle nach dem Anstrich jetzt wieder da und soll am Donnerstag, 16. Mai, ab 19 Uhr mit einer feierlichen Maiandacht offiziell eröffnet werden. Pfarrer Reinhard Hangst wird nochmals seinen kirchlichen Segen geben und es kommen durch Kirchenmusiker Fritz Müller alte Marienlieder zum Vortrag.

Im Anschluss bewirtet der CDU Ortsverband Langnau / Laimnau die Gäste im Hof der Familie Schmid, wobei der Erlös dem Kapellenverein und der Renovierung zu Gute kommt.

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