„Bleib uns als Leitwolf bitte noch lange gut erhalten“

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 Jubilar Alfons Wolf inmitten der vielen Gäste, die anlässlich seines 95. Geburtstags ins Dr.-Albert-Moll-Haus gekommen ist.
Jubilar Alfons Wolf inmitten der vielen Gäste, die anlässlich seines 95. Geburtstags ins Dr.-Albert-Moll-Haus gekommen ist. (Foto: Sylvia Zwisler)
Schwäbische Zeitung

Eine große Gratulantenschar hat mit Alfons Wolf im neu bezogenen Dr. Albert Moll Haus den 95. Geburtstag gefeiert. Der allseits beliebte Jubilar hatte seine Kinder aus Paderborn und Friedrichshafen zu Gast, ebenso eine Enkeltochter und seinen neugeborenen Urenkel Joshua. Auch viele langjährige Freunde aus der Nachbarschaft, Freunde von Kolping, Kirchenchor Pfarrgemeinde und vom Stammtisch wünschten ihm alles Gute.

Sein Sohn Johannes fand in einer persönlichen Ansprache passende und rührende Worte für den bis vor kurzem sehr unternehmungslustigen Vater und meinte schmunzelnd „bleib uns als Leitwolf bitte noch lange gut erhalten“.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Sylvia Zwisler gratulierte im Namen der Stadt und persönlich. „Lieber Herr Wolf behalten Sie Ihren ganz besonderen Frohsinn, den wir alle an Ihnen sehr schätzen. Herzlichen Dank, auch für alle ehrenamtlichen Dienste, die Sie immer gut gelaunt geleistet haben.“

Mit Brigitte Bernhard am Keyboard wurden gemeinsam mit dem Jubilar gesungen: Lieder aus Alfons Wolfs alter Heimat, Ostpreußen. Er war nach dem Krieg nach Tettnang gekommen, und hatte hier seine Frau Gretl kennengelernt, blickt die Stadtverwaltung im Pressebericht über den 95. Geburtstag zurück. Die Überraschung war besonders gelungen, als das von seinem Schwiegervater Franz Rebstock vertonte alte Tettnanger Heimatlied erklang: „Es liegt ein Städtchen schmuck und fein, im schönen Oberland; das ist die liebe Heimat mein, Tettnang ist es genannt.“

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