Beim Bürgerstammtisch steht Kommunalpolitik im Fokus

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Kommen ins Gespräch: Die Teilnehmer des CDU-Bürgerstammtischs in der Krone.
Kommen ins Gespräch: Die Teilnehmer des CDU-Bürgerstammtischs in der Krone. (Foto: Hubertus von Dewitz)
Schwäbische Zeitung

Trotz Ferienzeit legt der CDU-Bürgerstammtisch keine Pause ein. Auch die jüngste Veranstaltung in der Krone war gut besucht. Rund ein Dutzend Interessierter kam in die Krone, um über aktuelle Themen zu diskutieren.

So wurde laut Eigenbericht beispielsweise über die vorgesehenen weiteren Poller für die Karlstraße gesprochen. Mit den Pollern soll das Problem der Falschparker gelöst und die Aufenthaltsqualität gesteigert werden. Dieses Vorhaben stieß nur mäßig auf Zustimmung, wie es weiter heißt. Die außerplanmäßige Summe von etwa 25 000 Euro hätte so mancher gespart, beziehungsweise an anderer Stelle für mehr Parkplätze in der Innenstadt ausgegeben. Es wurde mehrfach die Meinung geäußert, dass zu wenig sichtbare, freie Parkplätze nachteilig für eine Nahversorgerstadt wie Tettnang seien, da Bürger weniger bummeln, dafür „schnell mal was für den täglichen Bedarf einkaufen wollen“, schreibt die CDU. Die Kindergärten und die Verkehrsinfrastruktur müssten parallel zum Wohnungsbau geplant und (günstiger) gebaut werden, oder, wie einige meinten, ein reduziertes und dafür gesünderes Wachstum in der Wohnbauentwicklung forciert werden, damit die Infrastruktur nachwachsen könne und die Kosten der Stadt nicht explodieren. Eine Teilnehmerin schlug vor, künftig auch in den Ortschaften zentrale Abfallsammelstellen für den Grünmüll einzurichten, damit nicht jeder Einzelne separat mit seinem Gartenabfall nach Bürgermoos fahren müsste. Zur Frage „Unechte Teilortswahl – ja oder nein“ erinnerte Stadtverbandsvorsitzender Frank Spleiß an den Termin in der kommenden Woche, an dem intensiv über die Vor- und Nachteile durch einen externen Fachmann informiert werden soll.

Wie die CDU Tettnang im Bericht zusammenfasst, war der Stammtisch geprägt von einem freundlichen, sachorientierten und respektvollen Umgang miteinander. Kommunalpolitischen Themen wurde der nötige Raum zur Diskussion eingeräumt.

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