B 30, Jugendparlament und der Partybus sind Thema

Lesedauer: 4 Min
Viele Interessierte sind zum Bürgerstammtisch gekommen.
Viele Interessierte sind zum Bürgerstammtisch gekommen. (Foto: cdu)
Schwäbische Zeitung

Die CDU hat vor Kurzem zum Bürgerstammtisch geladen. Dabei ging es unter anderem um die B 30, das Jugendparlament und den Partybus.

Der Landtagsabgeordnete August Schuler referierte zum Thema Mobilität in der Region Bodensee-Oberschwaben, heißt es einer Pressemitteilung der CDU. Die Spatenstiche für die Elektrifizierung der Allgäubahn wie der Südbahn, Verbesserungen bei der Bodensee-Gürtelbahn seit März, wie auch die Straßenbaukonferenz in Stuttgart wertete Schuler dabei als wichtige Bausteine: „Es geht voran mit der Mobilität in Oberschwaben, der Nachholbedarf ist groß.“

Bis zu 150 junge Ingenieure werden derzeit in den vier Regierungspräsidien eingestellt um die Planungsaufgaben zu bewältigen, so Schuler, der auch Mitglied im Verkehrsausschuss des Landtages ist. Die CDU Landtagsfraktion wird sich intensiv dafür einsetzen, dass die finanziellen Straßenbaumittel des Bundes, die mit dem Bundesverkehrswegeplan (BVWP) bis 2030 für Baden-Württemberg zur Verfügung stehen, abgerufen werden können. Das Regierungspräsidium in Tübingen sei bis zu zwei Jahre mit der Trassenführung der B 30 Umgehung Meckenbeuren im Planungsverzug. Schuler betonte: „Wir alle – vor allem die Bevölkerung in Meckenbeuren – warten auf die Entscheidung des Regierungspräsidiums über die Trassenführung.“ Auf Anfrage von Angela Stofner, der Vorsitzenden der CDU Meckenbeuren, bestätigte Schuler aus der Stuttgarter Straßenbaukonferenz die Planungsstufe eins für die Umgehung. Nach der Bekanntgabe gehe es um Einigkeit in der Region, damit die Umsetzung folgen könne. Die Tettnanger Vorsitzende Sylvia Zwisler hoffte einmal mehr auf die Umsetzung der Westtrasse: „Das sind die ursprünglichen politischen Beschlüsse in Meckenbeuren, Tettnang, dem Kreistag und des Regionalverbands; das ist der mehrheitliche Bürgerwille bis heute in der Region.“

Zum Thema Jugendbeteiligung und Jugendgemeinderat in Tettnang stellten drei Jugendliche aus der Schülermitverantwortung (SMV) mit ihrem Lehrer ihr Konzept den Gemeinderäten vor. Jugendliche, im Alter zwischen 14 und 21 Jahren, sollen gegebenenfalls bald einen neuen Jugendgemeinderat wählen können.

Wann fährt der Partybus? Der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Daniel Funke, und Vorstandsmitglied Thomas Maier berichteten über die bisherigen Planungen mit der Stadtverwaltung und der Firma Strauss:„Viele Jugendliche haben uns wiederholt darauf angesprochen und warten darauf, dass er losfährt, damit das ,Taxi Mama’ auf einer der nächsten Partys ersetzt werden könnte.“

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen