Ausschuss empfiehlt: D&D Hiltensweiler soll weitere zehn Jahre mietfrei sein

 Der Dorfladen und Dorftreff im Juli 2017: Schon kurz nach der Gründung haben die Menschen aus Hiltensweiler und Umgebung das An
Der Dorfladen und Dorftreff im Juli 2017: Schon kurz nach der Gründung haben die Menschen aus Hiltensweiler und Umgebung das Angebot gut angenommen. Schon am Ende des ersten Jahres gab es (auch dank Ehrenamt und Meitfreiheit) bereits ein kleines Plus. Dieser Trend hat sich fortgesetzt. (Foto: Mark Hildebrandt)

Die Vorlage des Langnauer Ortschaftsrats hat am Donnerstagabend auch der Technische Ausschuss aufgenommen: Der Beschlussvorschlag an den Gemeinderat ist, dass der Dorfladen und Dorftreff Hiltensweiler (D&D) für zehn Jahre mietfrei in seinen Räumen bleiben kann und alle zwei Jahre über seine Tätigkeit berichten soll.

War das Votum in Langnau allerdings einstimmig, fiel es im Ausschuss lediglich mehrheitlich aus. CDU und SPD sprachen sich schon in der Diskussion für fünf Jahre und gegen zehn Jahre aus. Das war auch der ursprüngliche Vorschlag der Verwaltung. Grüne und Freie Wähler schlossen sich hingegen dem Vorschlag des Ortschaftsrats an.

Die drei Geschäftsführer des D&D hatten vor der Diskussion über die Tätigkeit berichtet. Im Kern stellten Anja Bohner, Stefan Wortmann und Alois Holitsch die Einrichtung in Hiltensweiler als sozialen Treffpunkt, als gut angenommenen Nahversorger und als Veranstaltungsort dar, der mittlerweile unverzichtbar geworden sei. Wirtschaftlich läuft der Betrieb dank der Ehrenamtlichen auf einen geringen Gewinn hinaus. Wobei Stefan Wortmann betonte, dass es ja nicht um Gewinn, sondern um Nahversorgung gehe.

Dank für die Arbeit kam von allen Fraktionen. Langnaus Ortsvorsteher Peter Bentele (FW) schlug vor, für zehn Jahre zu stimmen. Dem folgten in der Diskussion Kajo Aicher (Grüne) und Peter Gaissmaier (FW). Hubertus von Dewitz (CDU) fand fünf Jahre indes genug „in der Vorausschau“. Joachim Wohnhas (CDU) sagte, er sei ein großer Fan von Dorfläden, empfinde zehn Jahre für einen Gemeinderat als zu lange Zeit. Und Hermann König (SPD) wollte keinen Präzedenzfall schaffen. Dem Aufruf von Peter Gaissmaier zu einem einstimmigen Votum für zehn Jahre folgten die drei nicht.

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